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08.03.2010 10:35
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Was Frau Schmitz und Herr Szargiej dürfen

„Wenn wir das noch gewinnen, kann das ein sehr wichtiger Sieg für die Psyche werden“, sagte BHC-Manager Stefan Adam drei Minuten vor dem Spielende bei der ersten Zwei-Tore-Führung. Das Zittern vor der Blamage kam zwar nochmal zurück, aber am Ende durften Manager und Spieler das Gefühl auskosten, dass man in der Lage ist, mal ein ganz schlechtes Spiel zu gewinnen. „Außer den zwei Punkten interessiert mich nichts“, meinte denn auch Jiri Vitek, der zwar den Siebenmeter eine Minute vor Schluss verworfen hatte, dann aber aber doch zum Matchwinner wurde. „Ich wollte ihm über den Kopf werfen“, haderte Vitek mit seinem zu hoch angesetzten Strafwurf. Vor drei Wochen in Neuhausen war ihm bereits das gleiche Missgeschick passiert.

Die Spielanalyse der Trainer geriet zu einem freundschaftlichen Plausch zweier dicker Freunde. „Ich wollte HaDe ein bisschen ärgern, ich glaube, das ist uns gelungen“, sagte Tusem-Trainer Krystof Szargiej, für den HaDe Schmitz in gemeinsamen Essener Tagen zur „Vaterfigur“ wurde. Dass er mit „einem vergebenen Punkt“ haderte, versteht sich. „Meine Frau und Krystof dürfen mich ärgern“, nahm HaDe Schmitz den Ball auf, über die Angriffsleistung seines Teams wollte er lieber schweigen. „Wir haben eine gute Abwehr gebaut und gekämpft, aber ich hatte schon im Training gespürt, dass wir nicht top-konzentriert sind“, erklärte Schmitz, der den Tusem-Verantwortlichen nahelegte, mit Szargiej zu verlängern: „Er ist genau der Richtige für diese Mannschaft.“ ma