„Mario hat ein gutes Spiel gemacht“, lobte BHC-Abwehrchef Carlos Prieto seinen Schlussmann – und dieser gab das Kompliment an den Spanier zurück. „Ich bin jemand, der sich mit persönlichen Aussagen schwer tut. Aber mir war schnell klar, dass wir mit Carlos vier, fünf Tore weniger pro Spiel kassieren“, meinte Mario Huhnstock, der natürlich froh war, den letzten Ball der Partie gehalten zu haben. Wie die gesamte Truppe des Bergischen HC hatte auch der Keeper zuvor eine kleine Schwächephase durchgemacht, was Huhnstock neben eigenen Angriffsproblemen auch an der HSG Wetzlar fest machte. „Die haben gut gedeckt, ihr Torhüter war im Spiel.“ Der letzte Wurf landete dann aber beim BHC-Keeper, für den im Abstiegskampf keine Schönspielerei möglich war.
Der Prieto-Transfer hat auch für die Außen positive Konsequenzen. „Die Abwehr funktioniert super, davon profitieren wir mit Gegenstößen“, freute sich Richard Wöss, der mit sechs Feldtoren herausragte. Rund 50 Minuten spielte der österreichische Rechtsaußen durch, nahm das vorübergehende Tief gelassen hin: „Wetzlar ist nicht so schlecht, aber wir haben verdient gewonnen.“ jg