HANDBALL Am Samstag heißt es gegen die HSG Wetzlar erstmals „Abstiegskampf pur“.
Für den Bergischen HC beginnt am Samstag die heiße Phase des Kampfes um den Klassenerhalt in der 1. Handball-Bundesliga. Dann ist ab 19 Uhr in der Wuppertaler Unihalle (Vorverkauf im Tageblatt-Haus an der Mummstraße) die HSG Wetzlar zu Gast – eine von insgesamt sieben Mannschaften, die derzeit ein negatives Punkte-Konto aufweisen und in der Rückrunde bei den „Löwen“ antreten. Der BHC steckt nach dem 21. Spieltag auf einem Abstiegsplatz fest, da der punktgleiche und vom Torverhältnis her schlechtere Haupt-Rivale VfL Gummersbach erst am 16. Mai seine Partie beim HSV Hamburg austragen wird.
Von der übrigen Abstiegskonkurrenz konnten gleich mehrere Teams punkten, so ließ die TSV Hannover-Burgdorf den Rückstand des Bergischen HC zum 14. Platz auf vier Punkte ansteigen. Die Niedersachsen distanzierten Balingen mit 30:24, Morten Olsen erwies sich beim Sieger abermals als torgefährlicher Dreh- und Angelpunkt – sechs Feldtreffer gingen auf sein Konto. Stefan Lex trug mit sieben Toren maßgeblich zur 27:27-Überraschung des TV Hüttenberg in Lemgo bei. In Göppingen wurde derweil der befreiende 27:25-Erfolg gegen Lübbecke vom kommenden Rückzug des Hauptsponsors EnBW getrübt. jg