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07.09.2010 11:20
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BHC darf auf Jiri Vitek hoffen

Von Jürgen König

Es dauerte gestern bis in den Nachmittag hinein, ehe Klarheit über die nahe sportliche Zukunft von Jiri Vitek herrschte. Die endgültige Diagnose beim tschechischen Nationalspieler lautete Einblutung im Rippenbereich, der Muskel ist aber nicht gerissen. Die medizinische Abteilung bei Medifit arbeitet jetzt daran, den Rückraum-Linkshänder des Zweitligisten Bergischer HC vielleicht bis zum Wochenende wieder fit zu bekommen.

„Der Ausfall von Jiri war natürlich in dieser frühen Phase der Saison sehr bitter, wenn man sich ohnehin noch in der Anlaufphase befindet“, sagt Stefan Adam. Der Manager ärgerte sich zudem über den Zeitpunkt der Verletzung beim Abschlusstraining - für Cheftrainer HaDe Schmitz bestand keine Möglichkeit mehr, in der Praxis Alternativen zu testen. Obwohl Vitek als extrem wichtiger Baustein im BHC-Spiel gilt, wollte Adam die Heimniederlage gegen Hüttenberg aber nicht von einer Person abhängig machen. „Wir haben zu viele einfache Gegentore bekommen und den Sack mit der zweiten Führung nicht zugemacht“, war er besonders von der Abwehrleistung enttäuscht. Stefan Adam: „Ich bin grundsätzlich nicht zufrieden. Wir wollten zu Hause möglichst während der gesamten Saison kein Spiel abgeben, jetzt hat es uns schon beim ersten Mal erwischt.“

Aufmerksam verfolgt der Manager der „Löwen“ die Diskussionen um die Kader-Zusammenstellung mit nur einem echten Halbrechten. „Zum einen wachsen Rückraum-Linkshänder nicht auf den Bäumen, zum anderen spielt Tim Henkel im Training oftmals sensationell auf dieser Position.“ Nichts desto trotz habe der Verein vor der Saison versucht, eine qualitativ starke Lösung in Person eines David Breuer (TV Korschenbroich) oder Kristian Nippes (DHC Rheinland) zu finden.