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05.03.2012 10:35
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Solinger Maschinenbauer mit Zuversicht

Von Fred Lothar Melchior

Mit Besuchern aus der Region hatte Joachim Hartkopf gerechnet. „Wir hatten aber auch neue Kontakte zu Firmen aus Süddeutschland“, sagte der Reckermann-Vertriebsleiter bei der „Metav“ in Düsseldorf. Die internationale Messe für Fertigungstechnik und Automatisierung ging am Samstag zu Ende.

„Wir sind sehr zufrieden“, fasste Hartkopf den Messeauftritt der Maschinenbau GmbH zusammen. Das Unternehmen von der Schorberger Straße hat bis ins nächste Jahr hinein volle Auftragsbücher. Hartkopf: „Unser großes Problem sind zurzeit die Lieferzeiten.“ Bei den Standardmodellen (Bett- und Konsolfräsmaschinen) reichen sie bis zu neun Monaten, bei den Bearbeitungszentren sind es drei bis viereinhalb Monate. Reckermann will deshalb drei bis fünf zusätzliche Mitarbeiter für Produktion und Vertrieb einstellen.

„Es hat sich nach dem Crash erstaunlich rasch wieder erholt“, bestätigte auch Frank Kohnertz von Klopp. Die Maschinenbauer der Evertz-Gruppe berichten von einem „Vorlauf bis weit über die Mitte des Jahres hinaus“. Die Betonung liege wieder mehr auf Qualität und Langlebigkeit als auf dem Preis. Kohnertz: „Die Nachfrage kommt vom Kraftwerksbetreiber wie vom Einzelkämpfer, der gerade mit seiner Garagenfirma anfängt.“

„Dass wir hier als Gruppe auftreten, war für uns eine echte Entlastung“, freute sich Kohnertz, und Firmengründer Egon Evertz unterstrich: „Wir machen bei der Gelegenheit natürlich für alle unserer Bereiche Reklame“ – von der Kokillen-Aufarbeitung bis zum neuen Sicherheitssystem für Elektro-Hebemagnete.

Drei Spezialisten für Markiersysteme ebenfalls vertreten

Während Klopp die Basisversion eines Fräs- und Bohrsystems präsentierte und Reckermann unter anderem eine Bettfräsmaschine zeigte (sie geht an einen Auspuffhersteller in Süddeutschland), stellten Östling und Röltgen neue Lasermarkierstationen vor. „Der Zuspruch war stark“, berichtete Östling-Vertriebsleiter Guido Pleithner. „Recht gut“, fand auch Röltgen-Geschäftsführer Marc Baehr den Messebesuch. „Seit Ende des Jahres merkt man, dass es ordentlich anzieht.“

Couth Butzbach zeigte einen neuen Nadelpräger mit bis zu 16 Zeichen pro Sekunde. Geschäftsführer Jörg W. Butzbach: „Für uns ist die ,Tube’ interessanter.“