Das Gerichtsurteil, das den Weg für den geplanten Haribo-Neubau frei gemacht hat, wird offenbar rechtskräftig. Einer der Kläger verzichtet auf eine Berufung, teilt sein Anwalt Dr. Sigurd Hendrichs mit. Es sei zu erwarten, dass auch die nächste Instanz die Baugenehmigung für das neue, vollautomatische Hochregallager für rechtmäßig befinden werde, erklärte der Jurist. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hatte im November Klagen von Anwohnern abgeschmettert, die eine zu hohe Lärmbelästigung befürchten. Laut Gutachten liege die Belastung unter den gesetzlichen Grenzwerten, so das Gericht. In die Halle, die hinter einem Lärmschutzwall errichtet werden soll, investiert Haribo bis zu 20 Millionen Euro. Unklar ist, ob eine weitere Klägerin, die ohne Anwalt vor Gericht erschienen war, auch auf die Berufung verzichtet. ab