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Wird Kesseler Feiths persönlicher Referent?
Die in der Politik heftig umstrittene Berufung des Ex-CDU-Chefs Fabian Kesseler als persönlicher Referent des neuen Oberbürgermeister Norbert Feith wird immer wahrscheinlicher. Vergangenes Wochenende erschien eine Stellenanzeige, die exakt auf den Volljuristen Kesseler zugeschnitten wirkt: „Kenntnisse“ der Verwaltungsorganisation werden ebenso gefordert wie „Erfahrung in der Zusammenarbeit mit politischen Gremien“. Jetzt räumte der bisherige Leiter des OB-Büros, Jochen Welp, überraschend seinen Arbeitsplatz im Diensttrakt von Feith. In einer Mail, die dem ST vorliegt, verabschiedet sich Welp von seinen Mitarbeitern im Rathaus. Angesichts „einer kurzfristigen terminlichen Lücke“, so der langjährige Vertraute des früheren Oberbürgermeisters Haug, sei die Entscheidung gefallen umzuziehen. Zwar ist seit längerem verabredet, dass Welp sich nach fast fast eineinhalb Jahren in der Doppelfunktion Leiter OB-Büro und Personal/Organisation auf die Leitung des Personalbereichs konzentrieren soll. Doch der Umzug, bevor ein neuer OB-Referent eingestellt und eingearbeitet ist, hat für Irritationen im Rathaus gesorgt. Feith hatte die Politik bereits zuvor düpiert, indem er von der bisher üblichen Praxis abwich, die beabsichtigte Stellenplanänderung vom Hauptausschuss diskutieren und absegnen zu lassen (ST berichtete). Offenbar aus Sorge vor politischem Widerstand ließ Feith die Vorlage kurzfristig von der Tagesordnung streichen. sb |
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