KONZERT Natures Dream spielten mit den Young Voices.
Lyrisch-groovige Töne gab es bei einem Jazzkonzert mit dem Trio Natures Dream im Gemeindehaus an der Tersteegenstraße zu hören. Mit dabei waren die Young Voices unter der Leitung von Elisabeth Szakács. Das Trio und der Jugendgospelchor stellten ihre CD „Journeys“ vor. „Die Young Voices singen nicht nur toll, sondern sorgen auch für Show“, lobte Jazzpianist Marius Pietruska.
Er und seine Triokollegen Erich Leininger (Saxophon) und Andreas Brunk (Percussion) sowie der als Special Guest eingeladene Gitarrist Uwe Sandfort präsentierten sich als bestens eingespielte Formation. Alle vorgestellten Stücke hat Pietruska komponiert. Die stilistische Vielfalt reicht von Einflüssen Lateinamerikas über Jazz der 60er und 70er Jahre bis hin zu Folklore und Klassik. Bei „Funky Siciliana“ etwa durften die Zuhörer eingängige Riffs, leidenschaftliche Improvisationen und gefühlvolle Background-Chorklänge genießen. In „La Dolce Morte“ trifft J. S. Bachs Präludium Nr. 2 auf Jazz: „Inspiriert wurde ich vom morbiden Charme der Stadt San Remo“, verriet Pietruska. Sphärische Impressionen vermittelten Chor und Band in „Sea Star“ - ein Stück, in dem das Surren von Schiffsturbinen musikalisch umgesetzt wurde. Mit „La Rumba De Me Vida“ versetzte die Band das Publikum nach Lateinamerika. Wahres Feuer entfachten die Musiker mit „Journey to Andalusia“, wobei Andreas Brunk dem Publikum mit dem Cajón (spanische Trommel) einheizte. Mitreißende Gospelklänge rundeten das Programm ab: So steckten die Young Voices etwa in „Come let us sing“ die Zuhörer mit ihrer Freude an. chb