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28.07.2011 10:30
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Was halten Sie von den Plänen für das „O-Quartier“?

Auf dem ehemaligen Olbo-Gelände in der Nähe des Ohligser Marktplatzes sollen sowohl ein großes Einkaufszentrum als auch rund 100 Wohnungen sowie zahlreiche Parkplätze entstehen: „O-Quartier“ soll der neue Komplex heißen. Fast sicher sind nach Angaben des Investors der Einzug eines Lebensmittel-Vollsortimenters (z. B. Edeka) und eines Discounters. Sicher ist auch, dass der nahe gelegene toom-Markt bald weniger Verkaufsfläche haben wird.

Den Planern des „O-Quartiers“ schwebt eine Achse vor: Auf der einen Seite der Hauptbahnhof, auf der anderen Seite das neue Quartier, zusammengehalten von der Düsseldorfer Straße. Die Wohngebäude sollen an der Aachener Straße entstehen und in Richtung Süden ausgerichtet sein.

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J R, Solingen 14.12.2010 10:23:46

Wird da der nächste Leerstand in Solingen produziert oder wird abgerissen und dann liegt alles brach, wie beim Solinger Vorzeigeobjekt "Hofgarten"?! Solingen produziert ein Trauerspiel nach dem Nächsten...

  ^Marion , Ohligs 14.12.2010 10:35:14

Ich find zwar schade, dass es demnächst unseren ``Globus``, so wie wir den kennen, nicht mehr gibt. Wenn gas O-Quartier aber einen guten Mix bietet, vor allem was Bekleidungsläden angeht. Dann denke ich schon, dass ich in paar Jahren, es nicht mehr nötig habe, nach Hilden einkaufen zu gehen, so dass ich das Geld wieder lokal ausgeben werde.

  FB FA, solingen 14.12.2010 10:55:04

jajajajajaja! fängt das gleiche von vorne an, wie beim hofgarten!

  K-Heinz , Solingen 14.12.2010 11:23:17

Schaade,ist dann die Fußgängerzone auch tot wie in Remscheid und Solingen.Dann haben wir auch nur noch Billigläden.Ich gehe auf keinen Fall im O-Qartier einkaufen.

  Konrad A., SG 14.12.2010 11:58:49

Ist ja mal wieder typisch Solingen.... Es kommt was neues und schon wird wieder gemeckert und alles mies gemacht, schade. Im Gegensatz zum Hofgarten, wird es hier sicherlich zu etwas kommen. Einfach mal nen Jahr abwarten ;)

  Mirek , Ohligser 14.12.2010 12:32:51

Aber wirklich, nur am meckern. Um die Situation zu verbessern, gehört es nun mal Veränderungen anzunehmen. @ K-Heinz : Sie haben ja wirklich eine tolle Einstellung. Sie geben einer Veränderung ja nicht mal eine Chhance. Wahrscheinlich fahren Sie auch immer noch mit Pferd und Kutsche in die Arbeit, weil Sie nichts neues an Sie ran lassen. Man muss doch nur rüber nach Langenfeld schauen. Dort klappt es doch auch. Wenn die Ladenangebte gut organisiert und durchgedacht sind, dann wird es mir noch mehr spaß bereiten, durch Ohligs zu schländern. Klar ist, in Solingen City läuft vieles falsch, aber dass bedeutet noch lange nicht, dass es in Ohligs genau so sein wird..... Ich freue mich drauf....

  Tante Else, Solingen Kreuzberg 14.12.2010 13:58:04

Mir ist es im Grunde ergal, da ich außer den Dingen des täglichen Bedarfs sowieso seit Jahren schon nicht mehr in Solingen einkaufe. Die Innenstadt wie auch Ohligs widern mich einfach nur an mit den ganzen Internetcafe´s und den hässlichen leerstehenden Geschäften und den schmuddeligen Typen die da rumhängen.

  Fritz , Mescheid 14.12.2010 14:16:15

Tante Else verwächselt wohl Ohligs mit Solingen Wald.....

  Tante Else, Solingen Kreuzberg 14.12.2010 14:25:35

Richtig, mein lieber Fritz aus Merscheid. Eigentlich sollte es heißen: Die Innenstadt wie auch Wald und Ohligs widern mich an...

  Wolle , 14.12.2010 16:15:17

Besser ein O-Quartier in Ohligs, als keinen Hofgarten in Solingen.s

  Doris , 14.12.2010 16:17:57

Aber dafür hätte Wald beinahne einen Pina Bausch Platz gehabt.

  slive , ohligs 14.12.2010 16:23:38

WIE MAN AN DEN AUSSAGEN DER MEISTEN MEINER VORREDNER SEHEN KANN, LIEGT ES WOHL NICHT AN DER STADT SOLINGEN, DASS HIER NIX LÄUFT, SONDERN EHER AN DEN MENSCHEN DIE HIER LEBEN!

  aus , 14.12.2010 17:56:17

Warum ist es in Solingen nicht möglich eine attraktive und vor allem geschlossene Einkaufsfläche zu bauen?! Man sehe sich die Clemens-Galerien an. Der Architekt gehört gesteinigt. Remscheid kann es, Wuppertal und zuletzt Leverkusen auch, was viele Solinger Kennzeichen dort bestätigen. Warum klappt das nicht in Solingen? Ist mir ein Rätsel...

  Ulrich Schlössel, 42697 SG Ohligs 14.12.2010 20:57:34

die Freude wäre riesig, wenn endlich wieder Leben in die Schlafstatt mit Hbf kommt. Heute fahr ich zum Einkauf nach Wtal, Hilden + Langenfeld. Insbesondere nachdem es hier auch keine Postbank mehr gibt. Den Meckern (Grüne usw.) sei gesagt, dass in den 60ziger, 70ziger + 80ziger Jahren in Ohligs hier wesentlich mehr + bessere Geschäfte waren. Mit meckern kommt man nicht weit. Oder ist das wieder der alte Neid aus Alt Solingen? Freundliche Grüsse Schlössel

  wolfgang duester, köln 14.12.2010 23:12:16

Was die Fragen angeht: 1.) Keine Sorge - die Mietverträge dort werden auf 10 bzw. 15 Jahre abgeschlossen und nur das wird auch Etage für Etage gebaut, was zumindest zu 95 % vermietet ist. Das Projekt ist auf die Ohligser Verhältnisse zugeschnitten und die beiden Lebensmittelanbieter sichern eine hohe Frequenz über den Tag verteilt - und beide Käufergruppen - Fussgänger (auch insbesondere ältere Menschen - da komplett barrierefrei die Etagen gestaltet sind - wie auch die Autofahrer - bei ca. 400 Stellplätzen, die immerhin für 60 Minuten parkgebührenfrei (siehe dazu den Erfolg in Langenfeld) sind. Das Bekleidungsmix sieht sowohl ein Textilkaufhaus für das jüngere Publikum wie auch für das gehobene Alter vor (die Mieter wollen sich ja jetzt noch nicht nennen lassen - aber es gibt da so bundesweit agierende Firmen wie H+.... sowie C+...... Was im O-Quartier nicht angedacht ist sind Billigläden - dafür steht dieses Center nicht - darauf wird geachtet, denn dann könnte man ja einfach KIK und Tedi lassen wo sie sind. Man sollte sich mal das Center in Bergisch Gladbach ansehen - dann hat man eher ein Gefühl für die Wertigkeit die gewollt ist. Und nicht vergessen, die geplante Markthalle soll die in Langenfeld toppen - also sowohl etwas mehr an Gastroanbietern aber auch Frische pur ("Bergisch Pur") ist angedacht - nach dem Motto frische, gesunde Lebensmittel aus dem Bergischen - also quasi ein verlängertes Hofladenkonzept!!! Und nach Geschäftsschluss wird das Center offen sein - denn ein vielfältiges Gastronomieangebot soll auch am Abend und am Wochenende ein Anfahr-/Anlaufziel sein. Gern hören wir - ob ein Bedarf da ist - für z.B. Bowling, ein Spaßbad, ein Kletterwandhaus o.ä. Auch wollen wir einen Veranstaltungsbereich für Kleinkunst und Kultur als Ergänzung zur Festhalle einfügen! Auch hier warten wir auf Anregungen! Ach übrigens an das Thema Postagentur, Bankomat und Kontoauszugsdrucker ist ebenfalls gedacht.

  wolfgang duester, köln 14.12.2010 23:12:21

Was die Fragen angeht: 1.) Keine Sorge - die Mietverträge dort werden auf 10 bzw. 15 Jahre abgeschlossen und nur das wird auch Etage für Etage gebaut, was zumindest zu 95 % vermietet ist. Das Projekt ist auf die Ohligser Verhältnisse zugeschnitten und die beiden Lebensmittelanbieter sichern eine hohe Frequenz über den Tag verteilt - und beide Käufergruppen - Fussgänger (auch insbesondere ältere Menschen - da komplett barrierefrei die Etagen gestaltet sind - wie auch die Autofahrer - bei ca. 400 Stellplätzen, die immerhin für 60 Minuten parkgebührenfrei (siehe dazu den Erfolg in Langenfeld) sind. Das Bekleidungsmix sieht sowohl ein Textilkaufhaus für das jüngere Publikum wie auch für das gehobene Alter vor (die Mieter wollen sich ja jetzt noch nicht nennen lassen - aber es gibt da so bundesweit agierende Firmen wie H+.... sowie C+...... Was im O-Quartier nicht angedacht ist sind Billigläden - dafür steht dieses Center nicht - darauf wird geachtet, denn dann könnte man ja einfach KIK und Tedi lassen wo sie sind. Man sollte sich mal das Center in Bergisch Gladbach ansehen - dann hat man eher ein Gefühl für die Wertigkeit die gewollt ist. Und nicht vergessen, die geplante Markthalle soll die in Langenfeld toppen - also sowohl etwas mehr an Gastroanbietern aber auch Frische pur ("Bergisch Pur") ist angedacht - nach dem Motto frische, gesunde Lebensmittel aus dem Bergischen - also quasi ein verlängertes Hofladenkonzept!!! Und nach Geschäftsschluss wird das Center offen sein - denn ein vielfältiges Gastronomieangebot soll auch am Abend und am Wochenende ein Anfahr-/Anlaufziel sein. Gern hören wir - ob ein Bedarf da ist - für z.B. Bowling, ein Spaßbad, ein Kletterwandhaus o.ä. Auch wollen wir einen Veranstaltungsbereich für Kleinkunst und Kultur als Ergänzung zur Festhalle einfügen! Auch hier warten wir auf Anregungen! Ach übrigens an das Thema Postagentur, Bankomat und Kontoauszugsdrucker ist ebenfalls gedacht.

  Peter Müller, Solingen 15.12.2010 05:35:40

Das ist doch mal richtig schön das die Ohligser dieses Center auf die Beine stellen. Warscheinlich liegt es hauptsächlich daran, das die Stadtteilpolitiker in Ohligs von Marc Westkämper angeführt werden der seine Sachkompetenz und seine Entscheidungsfreudigkeit in der BV Ohligs wieder einmal unter Beweis stellen konnte. Wenn man in die anderen Bezirksvertretungen schaut wie z.B. nach Wald (Zirkus Pina Bausch Platz) sieht man ja das rot-rot-grün nichts, aber auch garnichts zustande bekommt. In der Innenstadt steht das Profejt "Hofgarten" nach wie vor in den Sternen. Verantwortlich hierfür ist wer ? Richtig: rot-rot-grün ! Herr Engels von der SPD hat in der Zeit als BV-Vorsitzender Mitte kein Profil erringen können geschweige denn etwas dafür getan, das der Hofgarten nun endlich gebaut wird. Und von der sog. "Karelien-Koalition" im Rat der Stadt Solingen möchte ich garnicht sprechen. Hier hat sich Heinz Bender samt Vereinsmitgliedern (BfS) an das Linksbündnis verkauft. (Obwohl deswegen sein Sohn Vorsitzender im Klinikausschuss geworden ist ??) WIe schon so oft ruhen mal wieder alle Hoffnungen der Solinger auf unseren Ohligsern. Ich wünsche Ihnen allen in Ohligsa gutes Gelingen und viel Erfolg. Dank guter Lokalpolitiker werden Sie ihn haben !!!

  Michael , Solingen Mitte 15.12.2010 07:09:07

Also, wenn es so wird, wie Herr Wolfgang Duester es berichtet (aus welcher Quelle , der Herr es auch immer hat) dann freut meine Familie und ich mich schon sehr drauf. Wann rücken eigentlich die Bagger an? Bowlingcenter wäre nicht schlecht. H&M und P&C wäre ideal! Subway, auch nicht schlecht----

  Positiv gestimmt, Ohligs 15.12.2010 10:17:25

Es wird Zeit, dass sowas in Ohligs umgesetzt wird, sonst wandert noch mehr Kaufkraft ab. Ohligs ist für den Grundbedarf ok, aber nicht zum Shoppen. Unterm Strich wird durch die Lage am Ende der Fußgängerzone, durch die man vom Bhf her zum O-Quartier laufen muss, die ganze Innenstadt profitieren. Die Alternative ist ein langsamer, schleichender Tod der Ohligser Innenstadt.

  Gerd+Inge Hammesfahr, 42697 Solingen 15.12.2010 17:27:28

Wie kann die Bezirksvertretung solche Pläne beschließen? Wozu brauchen wir einen Lebensmittel-Vollsortimenter? Und dann noch einen Discounter. Lebensmittel gibt es hier wahrlich genug.Es geht doch niemand mehr zu Fuß und mit dem Auto sind Kaufland, Lidl, Aldi in Minuten zu erreichen. Gibt es Beweise dafür, daß Ohligser wegen Lebensmittel nach Haan oder Hilden fahren? Es war doch die Rede von einem Vollsortiment-Kaufhaus. Ein solches Kaufhaus, größer und leistungsfähiger als früher Altmann, das fehlt uns. Es würde auch den anderen Läden, dem "strukturellen Defizit" nicht weh tun.

  wolfgang duester, köln 15.12.2010 17:39:49

Zur Frage von Michael: Also ich bin dort Projektleiter und werde ab sofort jeweils zeitnah versuchen auf die Anregungen und Bedenken einzugehen. Zu Gerd+Inge: Also die Bezirksvertretung hat bewußt auch die Fussgänger zu vertreten. Die Entwicklung der Alterspyramide ist nicht ganz unbekannt und gerade die Möglichkeit zukünftig in Ohligs auch sowohl einen Frischemarkt = Lebensmittelvollsortimenter wie auch eine Discounter barrierefrei zu erreichen wird die Düsseldorfer Straße wie auch die Nebenstraßen mit zusätzlichen Frequenzen nachhaltig versehen. Nun - auch wir hätten gern ein Vollsortimenter-Kaufhaus - aber wir leben alle auf dem gleichen Planeten und da können wir uns solch ein Konzept leider nur noch malen. Die Zeiten von Horten, Hertie & Co sind ja fast vorbei - immerhin ist Karstadt auch ein Auslaufmodell und Kaufhof hält sich noch so gerade über Wasser. Die Mischung an Fachmärkten wie hier geplant macht aber ja ein vergleichbares Einkaufen unter einem Dach aus - also wo liegt da noch der Unterschied zu dem alten Kaufhauskonzept. Daran dass die Ware in unterschiedlich benahmte Tüten gepackt wird - macht es doch nicht aus. Wichtig ist doch auch, dass es hier ein Kombination mit Gastronomie und Dienstleistern geben wird - von den 400 Stellplätzen - 1 Stunde parkgebührenfrei mal ganz zu schweigen.

  wolf , 15.12.2010 23:01:41

Ich freue mich für die Ohligser und für uns Walder, dann brauchen wir Walder nicht mehr nach Hilden und Langenfeld fahren. Ihr habt auch einen Westkemper der Ahnung hat. Dafür hat man uns mit ZEIER UND KNOCHE bestraft. Dieser Brief wurde um 18 Uhr geschrieben und 137 mal abgeschickt. Liebes Tageblatt warum heute schon wieder????

  Realist , 16.12.2010 12:30:55

Man liest hier immer wieder "Hofgarten". Leute - können wir uns vielleicht mal darauf verständigen, das es diesen zum einen gar nicht gibt und zum anderen wohl auch nie geben wird - auch wenn unser Super-OB immer noch dem Irrglauben aufzusitzen scheint, das das anders wäre. Und zudem was ist das überhaupt für ein beknackter Name "Hofgarten"? Hier gibt es weder einen Hof noch einen Garten. Graf-Wilhelm-Platz-Galerie oder Karstadt-Center oder meinetwegen Neumarkt-Arkaden wären zum einen dem Ort oder seiner Geschichte besser gerechtwerdende Namen und sie könnten auch ein Objekt schmücken, das mit vergleichsweise einfacheren Mitteln aus den bestehenden Immobilien geschaffen werden könnte. Denn der Abriß und Neubau sind sehr teuer, die geplante Fläche von 40.000 m2 viel zu überdimensioniert und zudem findet sich offensichtlich kein Zweit-Investor, der hier mit einsteigen und das Risiko mittragen möchte. Die Mitte das Jahres euphorisch erwähnten Portugiesen haben bis heute offenbar nicht unterschrieben und es wird sich so leicht auch kein Interessent mehr auftreiben lassen. Investor HLG scheint selbst die Hosen gestrichen voll zu haben und traut sich keinen Alleingang mehr zu. Also was liegt da näher, als den kompletten "Rotz" abzustoßen und meinetwegen für einen symbolischen Euro an den nächsten Interessenten zu verkaufen, der die Sache dafür aber mal realisitisch angeht und aus dem was da ist das Beste macht. Die Substanz der Immobilien ist für weitere 40 bis 50 Jahre gut - man müßte vielleicht die Installationen mal erneuern (Leitungen, Rohre, Fahrstühle, Rolltreppen) und man könnte an der einen oder anderen Stelle Umbauten vornehmen, durch die im Inneren des Warenhauses etwa schon eine Galerie oder Mall entstehen könnte, mit vielen einzelnen Geschäften und einer öffentlichen Flanierzone in der Mitte um die Rolltreppen, in der mit Begrünung und Sitzmöbeln eine gewisse Aufenthaltsqualität geschaffen werden könnte. Dann die unterirdische Turmpassage wieder aufmöbeln und die Flächen neu vermarkten und in den Hedderich-Pavillion könnte etwa ein Eis-Café mit Innen- und Außengastronomie einziehen. Aber nein - in Solingen hat man lieber den Größenwahn und plant immer neue und gigantischere Center. Das in der City ist noch immer nicht über den Zeichentisch hinaus gekommen, da plant man für Ohligs schon den nächsten Trümmer.

  Michael , SG Ohligs 16.12.2010 15:01:28

@ Realist, verkriech dich am besten in deinen Bunker und lass keine Veränderung in deinem Leben zu...hat alles sowieso keinen Sinn. Wat war,dat is,dat bleibt und wird sich nie ändern.Alles nur Mist...Traurig ist nur, dass es eine typisch Solinger Einstellung ist. Aber mir macht wenigstens Hoffnung, dass nicht alle so denken und offen sind für was Neues.

  wolf , 16.12.2010 20:18:23

Bitte,bitte baut das O-Quartier und der Hofgarten wird nie kommen. Ohligser nutzt die einmalige Chance. Da wo der Hauptbahnhof ist , muß auch die Innenstadt sein.

  die spinnen doch - die Ohligser , 17.12.2010 09:37:28

Ihr Ohligser seid doch Tagträumer! Laßt Euch ruhig diesen Trümmer bauen - auf das Eure Fußgängerzone eine typisch solinger Fußgängerzone mit vielen Leerständen wird. Bis jetzt habt ihr noch einen verhältnismäßig guten Einzelhandelsmix dort - künftig klaffen dort leere Ladenlokale mit schmuddeligen Plakaten verkleistert und dazwischen gibt es wie in solingens Unterer Hauptstraße den einen oder anderen Billigladen. Wer am sogenannten Hauptbahnhof von Auswärts ankommt wird sich wohl kaum den Weg durch diese künftige Einöde und Geisterstadt zumuten, nur um das supertolle neue O-Quartier zu erreichen und hier seine Euros zu lassen. Leute! Aufwachen! Wir hatten eine Wirtschaftskrise! Und die ist im Einzelhandel noch lange nicht überwunden. Warum wohl gibt es kaum noch gute Einzelhandelsgeschäfte im Mittel-Preissegment? Von Gastronomie mal ganz zu schweigen. Aber, nein, wir müssen ja unbedingt noch ein paar Millionen verbuddeln und in den Sand setzen. Und wenn jemand die Wahrheit spricht neidet er Euch Ohligsern ja nur das Ihr Eure eigene Mall bekommt. Von mir aus baut noch ein paar mehr davon und mit dem Überschüssigen Beton eine Mauer um Euren komischen Stadtteil herum. Vielleicht findet sich noch ein Bauingenieur der es fertig bringt noch einen Deckel zu konsturieren, den man dann oben drauf setzen kann.

  Realist , 17.12.2010 09:42:02

@Wolf: Wieso nach Hilden und Langenfeld fahren? Kleiner Tip - fahre doch nach Solingen und unterstütze den dortigen Einzelhandel. Es wird immer so viel über Solingen geschimpft - aber im Grunde geht es uns doch noch gut. Trotz vieler Leerstände haben wir (fast) alles was man zum täglichen Leben braucht in fußläufiger Entfernung zu erreichen. Und darüber hinaus hat Solingen gar keine so schlechte Innenstadt - man könnte mit dem richtigen Konzept was draus machen. Dazu braucht es jedoch keinen Hofgarten.

  wolf , 17.12.2010 12:14:51

Realist: Ich habe 30 Jahre lang in Solingen eingekauft. Für den Mittelstand gibt es keine passende Bekleidung(Außer P § C) Die letzten Schuhe mußten bestellt werden. Lieferzeit 1 Woche.usw. Kinderwagen und Autositze können bestellt werden. Wer unterstützt den Walder Einzelhandel? Man könnte oder sollte aus der Innenstadt etwas machen. Dann würde.... So wurde noch nie ein Konzept umgesetzt. Die Macher sitzen nicht in Solingen. Und glauben sollte man in der Kirche. Realist suche dir einen anderen Namen.

  Rotkäppchen , 17.12.2010 12:56:57

so besser Wolf? Trotzdem habe ich in allen Punkten nicht Unrecht. Wenn die Leute aber Solingen erst mal den Rücken kehren, dann ist es auch kein Wunder das Modeketten wie P & C etwa sich mit der Warendisposition zurückhalten - nach der Devise "in Solingen kauft das ja eh keiner!" - das ist ein Teufelskreis. Man kann nur immer wieder die Leute ermuntern, denen die Bude einzurennen und nach den Sachen zu fragen. Nur dann werden die sich bewegen und auch ein Sortiment anbieten, das den Solingern gerecht wird. Und davon abgesehen - natürlich muß man nicht alles in Solingen kaufen und kann auch andernorts das Geld dafür ausgeben - das steht jedem Frei. Meine Aussage ging auch vielmehr dahin, das man hier alles wichtige für das tägliche Leben vorfindet und teuere Schuhe und Anzüge für Mittelständler kauft man ja auch nicht gerade jede Woche. Ich werde mich übrigens doch lieber wieder Realist nennen - auch wenn Du lieber Wolf mir Deine Zähne zeigen solltest... ;-)

  Friedhelm Klein, Solingen 21.12.2010 18:13:40

Der Nächste also, der im "Sandkasten Solingen" seine Burg bauen will. Wie üblich, macht das Bauen Spaß (weil Geld zu verdienen ist), die fertige Burg ist dann egal. Denn: brauchen tut sie keiner. Selbst wenn dadurch Umsatz nach Ohligs käme, wer hätte was davon? Rein theoretisch (mit Betonung!) müßte man alle Läden in Ohligs und Wald schließen, dann wäre in Mitte wieder Leben wie vor 20,30 Jahren...

  Realist , 22.12.2010 12:47:00

ganz genau! Der Einzelhandel der heutigen Zeit ist ein gänzlich anderer als der noch vor 20 oder 25 Jahren. Man sieht es doch ganz deutlich - die großen Vollsortimenter-Warenhäuser wie etwa Karstadt sind allenortens auf dem Rückzug und bald nur noch in richtig großen Metropolen wie z.B. Köln, Düsseldorf, Dortmund usw. anzutreffen. Kleinere Warenhaus-Ketten wie etwa Strauss-Innovation rechnen schon mit spitzem Bleistift bevor sie sich auf das Wagnis etwa "Solingen" einlassen. Auch auf remscheids Allee-Straße hatte dieser Warenhausbetreiber letztlich keinen sonderlich langen Atem. Und was sich bei den großen und etwas kleineren Ladenketten abzeichnet, stellt sich bei den mittelständischen Einzelhandelsgeschäften ähnlich oder manchmal sogar noch schlimmer dar. Das Internet ist zum Hauptkonkurrenten zum Innenstadtbummel mutiert. Um heute noch Leute in die Städte gelockt zu bekommen braucht es gute Konzepte, erschwingliche Mieten und bezahlbare Nebenkosten - nicht zuletzt auch Personalkosten. Nur gerade bei letzterem ist die Schmerzgrenze längst überschritten. Noch mehr darf hier nicht mehr gespart werden, weil es sich für die Mitarbeiter dann sonst nicht mehr lohnt noch jeden Tag aufzustehen und zur Arbeit zu gehen. Und wenn man seine Mitarbeiter durch Billig-Kräfte ersetzt (wie es bei einigen Ketten bereits der Fall ist) bleibt die Qualität auf der Strecke. Beratung? Fehlanzeige. Wenn man heute noch Einzelhandel vor Ort halten und anbieten möchte muß man sich schon bewußt sein, das die größe dieses Einzelhandelsangebots nicht mehr gleich derer sein kann, wie wir sie noch vor 20 Jahren kannten. Die Geschäfte müssen kalkulieren, ggf. auf bestimmte Sortimente verzichten, damit man auch mit weniger Verkaufsfläche auskommt - aber das kann im Kehrtschluß wieder zu noch mehr Kundenabwanderung in die großen Metropolen oder ins Internet führen. Die Städte müssen sich und ihren Einzelhandel neu aufstellen und dabei ganz genau überlegen, was ist schon vorhanden und wo liegen vielleicht noch Versorgungs- oder Marktlücken. Und bei diesen Konzeptionierungen sollte auch festgelegt werden, mit welchen Verkaufsflächen man künftig den Verbrauchern gegenüber treten sollte. Und da wird man sehr schnell feststellen, das zusätzliche Einkaufszentren in den City`s kaum noch gebraucht werden oder nur möglich sind, wenn man dafür an anderer Stelle Verkaufsflächen stillegt oder umwidmet. So könnte man z.B. aus einem Teil der nicht mehr benötigten und sonst nur leerstehenden Ladenlokalen Arztpraxen, Cafés, Wohnraum für ältere oder in ihrer Bewegung behinderte Menschen oder anderes, das sich ggf. gut ebenerdig realisieren läßt machen. Die Bilder der Innenstädte werden in jedem Fall nicht mehr die gleichen sein, wie man sie seit Jahrzehnten kannte. Dies soweit zur allgemeinen Theorie. Auf den Fall Solingen und Ohligs bezogen heißt das "sowohl Hofgarten wie auch O-Quartier" sind absolut überflüssig und die Investitionen hierein sind aus wirtschaftlicher Sicht nicht mehr zu rechtfertigen.

  BeeBee , Solingen 07.01.2011 14:02:28

@ aus. Diejenigen welche diese Objekte planen müssen ja nicht darin einkaufen! Wenn ich schon wieder lese, dass ein Architekt aus Berlin dran rummfummelt wird mir schon schlecht! Haben wir keine Architekten??

  Nichtneidischer Solinger, ...in Höhscheid, Aufderhöhe usw. 07.01.2011 15:05:56

Was ich von diesen Plänen halte? Zwiespältig, wie immer. Zu Zeiten, in denen auch sowohl in Käffern wie Langenfeld aber auch in Düsseldorf und Köln jede Menge Leerstand - u.a. in der Kö-Galerie z.B. - herrscht, ist es doch sehr gewagt, so ein Ding in Ohligs zu errichten. Gut - als Steuerabschreibungsobjekt hat es natürlich seine Berechtigung, davon hat diese Stadt ja genug. Ein Narr, wer Schlechtes dabei denkt?

  Andreas H, Solingen 18.01.2011 08:30:02

LEUTE LEUTE!!! Warum könnt Ihr Euren Frust dennn immer nur abtippen?! Lasst uns doch einfach mal spontan am Samstag den 05.02.2011 um 12.00 Uhr am Fronhof treffen. Je mehr, desto besser. Anders hört man uns nicht mehr zu in Solingen. Wir müssen auf die Strasse gehen und das Tag für Tag, bis man uns hört. Alleine sind wir schwach, aber gemeinsam sind wir STARK (ohne Gewalt). Wer nicht kämpft hat schon verloren. Macht die Augen auf!!! 05.02.2011 um 12.00Uhr am Fronhof. Meine Idee ist es, eine Stunde schweigend, enstsprechend unserem Stadtbild auf der Stelle zu stehen. Weiter sagen!!!

  Karl Heinz , SG 18.01.2011 09:27:42

Super Andreas,bin deiner Meinung und bin sofort dabei. Super Andreas,bin Deiner Meinung und bin sofort dabei.

  Uwe Schönberger, Solingen 18.01.2011 10:00:27

Ein schönes Objekt.Nur leider fehlt die nötige Kaufkraft.Also Finger weg vom Center.

  Uli , Solingen 18.01.2011 15:23:06

Sehr gut, Ohligs wird immer besser. Und diese neuen Bauten stehen sicher längst, bevor in Solingen überhaupt mit einer Baumaßnahme "Hofgarten" begonnen wird. Prima, dass sich dort Läden wie MediaMarkt, Strauss Innovation, Intersport, H & M und andere ansiedeln können - die keine Gefahr für den Ohligser Einzelhandel sondern eher eine absolute Bereicherung darstellen. Jetzt fehlt in Ohligs nur noch ein vernünftiger Baumarkt ;-) Die Infrastruktur, die Verkehrsanbindung, die schönen alten Gebäude stimmen einfach in Ohligs. Ebenso die rheinische Mentalität des Ohligsers ... ;-)

  Uli , Solingen 18.01.2011 16:25:05

Nachtrag zu meinem Eintrag von soeben: Oh ja, ein Bowlingcenter wäre absolut der Hammer. So etwas fehlt auch hier in der Umgebung. Auch das angesprochene Spaßbad wäre ein Wunsch - dann bräuchten wir wirklich nicht immer in die umliegenden Städte fahren. Und noch eine Anmerkung zu diversen Kritiken: Die Solinger sollen sich doch lieber um ihr Solingen kümmern und Ohligs den Ohligsern lassen ! Ich kaufe alles, was ich im täglichen Leben benötige, in Ohligs. Selbst zu Weihnachten konnte ich sämtliche Geschenke in Ohligs bekommen. Nach Solingen ziehen mich höchstens noch P & C, Saturn und das Kino. Fröhliche und zuversichtliche Grüße aus Ohligs

  Sophie , Solingen 31.01.2011 14:50:10

Mich wurde interessieren, ob das mit Tedi und Kik schon abgesprochen wurde und ob diese Geschäfte in Ohligs überhaupt noch einen Platz finden oder ob man sie direkt verbannen will. In Remscheid ist Tedi ein absoluter Kundenmagnet!

  Volker Striebe, Solingen 08.02.2011 21:11:20

Das nächste was von den vollkommen unfähigen und lehrenresistenten Politik in Solingen Systematisch platt gemacht wird ist Ohligs mit dem geplantem O-Quartier. Das braucht in Solingen kein Mensch. Werden die eigentlich niemals schlau? Bachtor Center, City Residence, Dorfplatz, Hofgarten, Rathaus und die Clemens Galerien sind auch nicht der Hit. Super was! Und jetzt wird mit vereinten Kräften Ohligs vernichtet. Tolle Politiker haben wir in Solingen!

  S F, SG 11.02.2011 12:16:37

Wie kommen eigentlich immer und immer wieder haufenweise Leute auf die Idee, sie als Dorfbürger wüßten alles besser, als gelernte stadtplaner. Immer wieder fasziniert. In diesem Sinne: Disukussion für mich beendet, hegt halt alle weiter den Wunsch des "Verdorfens" einer ehemals florierenden Grosstadt. Wer schuld dran ist? Achja, klar - die PLaner, denn die haben ja im Kontrast zu Euch allen keine Ahnung. Glückwunsch zu so viel Selbstüberschätzung und offensichtlicher Unterbeschäftigung. Engagiert Wuch sozial - ist sinniger. Wirklich weise ist der, der nicht zu allem ne Meinung hat. Ständig alles in Frage stellen und meckern. DAS ist der Grund für Leerstand und Niedergang in Solingen. Nix anderes. Die, die den NIedergang am Stärksten beschreien, sind die eigentliche Ursache. Negatives zieht negatives an - und was Negativeres als den Durchschnittsolinger gibts nur noch in Remscheid..

  Dorfbewohner , 11.02.2011 13:47:46

@ S F : Zunächst mal machen Rathke Architekten keine Stadtplanung sondern "Architektur"! Das ist Objektplanung, aber keine Stadtplanung. Und wenn man sich das Online-Portfolio ansieht, dann machen die - egal wo - immer die gleiche "Architektur". Aber Ohligs ist weder Leinfelden-Echterdingen, noch Wuppertal, Pressburg, Bonn oder Grevenbroich, obwohl der ähnlich beliebige Entwurf für das O-Quartier diese Haltung vermuten lässt. Ernsthaft, wenn die vorliegenden Entwürfe für das O-Quartier repräsentativ für die von den Ohligsern gewünschte Zukunft von Ohligs stehen soll, dann können Sie morgen konsequenterweise mit Abriss und autogerechtem Neubau der Düsseldorfer Strasse beginnen, da diese dann logischer- und ehrlicherweise keine Zukunft mehr haben kann. Es mag ja sein, dass Solingen "eine ehemals florierende Grosstadt" ist, aber für die Verdorfungstendenzen, die Sie beklagen, sind eben die Stadplaner verantwortlich, denen Sie eine anstudierte Qualifikation unterstellen, die - gemessen an den vermeintlich "grossstädtischen" und sämtlich gescheiterten Projekten der letzten 50 Jahre - offensichtlich nicht ausreichend ist. Mein Vertrauen in die Befähigung dieser Damen und Herren, eine den Stadtteilen und der gesamten Stadt angemessene, nachhaltige und "ganzheitliche" Planung und Entwicklung angedeihen zu lassen, tendiert gegen Null. Was Sie als "Gemecker der Dorfbewohner" bezeichnen, ist lediglich Ausdruck über die Jahre gewachsener Verbitterung und hilfloser Verzweiflung über das konsequente Versagen der Planer im Angesicht der Möglichkeiten.

  georg , solingen 11.02.2011 20:13:51

@ S F, SG: noch einmal den Eintrag von -Volker Striebe, Solingen- lesen und dann ganz langsam aber intensiv nachdenken. Dann wirds schon mit der Erkenntnis !

  Volker Striebe, Solingen 11.02.2011 22:00:27

Sg Wald haben sie schon geschafft platt zu machen. Die Hauptstraße in SG Mitte lädt nicht zum Einkaufen sondern zum weglaufen ein. City Residence und Dorfplatz haben nie funktioniert, Bachtor Center tot und vergammelt, Clemens Galerie währ ohne das Kino und den Zugang zu Saturn auch tot, Rathaus zu teuer, Hofgarten überflüssig, Karstadt steht immer noch, Straßen haben zu viele Löcher, Bäderfrage nach 8-10 Jahren immer noch nicht geklärt, Stadion wird abgerissen, Winterdienst vollkommen untauglich. Das ist die Bilanz der Solinger Politik. Wir dürfen es nicht zulassen dass jetzt auch noch der letzte Stadtteil von Solingen, Ohligs, von diesem Unfähigen Haufen Möchtegern Politikern runter gewirtschaftet wird. Notfalls mit einem Bürgerbegehren. Es kann und darf auch nicht sein das die Ganze Planung für Ohligs in die Hände von Ortsfremden Planern gelegt wird weil die eigenen nicht dazu in der Lage sind. Wenn sie es nicht sind, sind, sie überflüssig und müssen gehen. Ebenso kann es nicht angehen das von diesen Damen und Herren ein Ortsteil nach dem anderen Systematisch vernichtet wird. Gelernte Stadtplaner gibt es in Solingen nur auf dem Papier das es nicht wert ist überhaupt beschrieben worden zu sein.

  Ute Quittmann, Solingen-Mitte 17.02.2011 17:28:44

Herr Striebe spricht mir mit seinem "abgedrucktem" Leserbrief von heute, dem 17.2.2011 aus dem Herzen. Besser wie er kann man die desolate Stadtplanung der letzten 30 Jahre unserer Stadt nicht beschreiben. In jeder Nachbarstadt ist es angenehmer, kundenfreundlicher, frischer, interessanter und vor allem vielseitiger als in Solingen City! Und nun wollen die Herren und Damen auch noch das letzte Biotop eines kleinen funktionierenden Stadtteils gegen eine weitere Katastrophe tauschen.

  Ulrike Ernst, Solingen 20.02.2011 20:08:08

Aktuelle Untersuchungen von Einkaufscentern in verschiedenen Städten ergaben, dass diese keineswegs dazu beitragen, die Innenstädte zu beleben. Im Gegenteil - sie sind Welten für sich mit eigenen Gesetzen und mit einem künstlichen Klima, sie schotten sich ab durch ihre Architektur, die keine offene Baustruktur bietet, sondern sie sind oft Komplexe mit wenigen Öffnungen zwischen Innen- und Außenraum. Sie stehen als fremdkörperartige Solitärobjekte inmitten von gewachsenen Strukturen und hemmen oder verhindern gar ein Fließen von (Kauf-) Energien und lebendiger Kommunikation aller Marktteilnehmer und Bewohner. Und genau das sollten moderne Innenstadtkonzepte beinhalten. Hier müssen Center-Planer in anderen Dimensionen als "1 Std. freies Parken" denken. Wirkliche Anziehungskraft für Kunden einerseits und positive Ausstrahlung für die Menschen, die drumherum leben und für die bestehende Infrastruktur des Stadtteils andererseits sind es, die den langfristigen Erfolg eines jeglichen Einkaufkomplexes gewährleisten. Übrigens fände ich eine architektonisch angepasste Senioreneinrichtung nach neuesten Erkenntnissen der Altersforschung viel erstrebenswerter. Meine Fachkenntnisse als Feng-Shui-Beraterin stelle ich gerne für einen synergetischen Effekt zur Verfügung.

  wolfgang duester, köln 23.02.2011 15:46:09

Sehr geehrte Frau Ernst, richtig ist aber, dass gerade die jetzige Planung des O-Quartier keine große, gläserne Mall mehr enthält - sondern das Center sich auf über 20 m offen zum Marktplatz hin darstellt. Also es ist keinesweges eines der sog. introvertierten Center in ECE-Fussstapfen - sondern ein Center welches sich mit 5 bis 6 Ausgängen sowohl zum Heiligenstock, zur Düsseldorfer und Aachener Strasse hin öffnet. Anzumerken ist auch - sie lesen ja in der Negativpresse viel zum sog. Leitfaden des NRW-Bauministeriums - dass die dortigen Erkenntnisse immer nur in gefälligen Zitaten erwähnt werden. Nicht erwähnt wird, dass pro Bundesbürger eigentlich 1,3 qm Verkaufsfläche zur Verfügung stehen - das wäre bei einem von allen Beteiligten, auch von Herrn Morsbach, anerkannten 42.000 Einwohnern = 54.600 qm. Tatsächlich sind per heute aber nur knapp 15.000 qm an Verkaufsfläche da. Zweitens: von jedem ausgegebenen Euro bleiben in Ohligs nur ca. 30 Cent hängen - 70 Cent fließen nach Mitte, Langenfeld, Haan und Hilden. Drittens - die beurteilten Einkaufscenter haben eine Durchschnittsgröße von ca. 27.000 qm - wir sind nur ein Drittel so groß. Viertens - damit ein Center überhaupt positive Effekte für die Nachbarschaft haben soll (per heute haben die Düsseldorfer Straße und die umliegenden Straßen ja nicht nur Leerstände und ein überhohes Maß an Spielotheken, sondern auch die Billigbäcker, die Billigfrisöre, die ein Dutzend Änderungsschneidereien sowie Imbissbetriebe sind nicht zu übersehen) braucht es einer gewissen Mindestgröße - und die wird in dem Leitfaden mit ca. 10.800 qm Verkaufsfläche beschrieben. Die bekannte GFK hat ermittelt, dass 48 % der Center, die nicht laufen, daran gescheitert sind - weil sie zu klein waren! Abschließend noch der Hinweis, dass wir sehr gern eine Senioreneinrichtung eingeplant hätten - genau daran sind aber schon die vorgesellten Pläne 2006, 2007, 2008 und 2009 gescheitert - da hat eine Mehrheit dies abgelehnt!

  Dorfbewohner , 01.03.2011 14:32:40

Sehr geehrter Herr Duester, dass in Deutschland pro Einwohner 1,4 qm Einzelhandelsfläche existieren ist die eine Sache. In Grossbritannien wird jedoch auf der Hälfte dieser pro-Kopf-Fläche der annähernd dreifache Umsatz generiert. Entscheidend ist also lediglich die Flächenproduktivität. Wären 5.000 qm zusätzlich für Ohligs dann nicht völlig ausreichend?

  Karl Heinz Schälte, 42699 Solingen-Aufderhöhe 01.03.2011 16:59:21

Damit nicht weitere Ohligser Kunden (ca. 60%) ins Umland abwandern braucht das Einkaufszentrum so schnell wie möglich eine attraktive Ergänzung. Mit kleinkarierten Lösungen istg nicht geholfen. Haan, Hilden und Langenfeld werden immer anziehender wenn Solingen weiter schläft.

  Ein Ohligser , Ohligs 01.03.2011 21:14:04

Auf jeden Fall sollte das O-Quartier, falls es denn kommt, ein Fisch Restaurant mit Sitzmöglichkeiten auch draußen, weit ab von dem Straßenverkehr, beinhalten.

  Auf den Punkt gebracht , 02.03.2011 08:46:07

Ohligs braucht keine Mall - hat einen eigentlich ganz guten Einzelhandelsmix und der ist in der Düsseldorfer Straße zu finden (sprich in der Fußgängerzone). Wenn dieser Trümmer gebaut wird und noch dazu ohne direkten Zugang zur Fußgängerzone sind hier alsbald Leerstände wie oder sogar noch schlimmer in der solinger City zu Erwarten.

  Hein , Ohligs 02.03.2011 08:56:11

Ich bin Anwohner auf der Düsseldorfer Str. und lache mich über das Argument der Gegner tod, das die Düsseldorfer sill gelegt würde. Leute, die ist tod, aber sowas von tod. Das liegt nicht an zu vielen Türken die uns vom Besuch abhalten wie das auf der Hauptstr. der Fall ist, das liegt am Angebot und an der "Frühschließwut" der ansässigen Geschäfte. Bei den unmengen Bäckereien, Reisebüros, Friseuren, Handyshops, Apotheken und Drogerien die wir auf der Düsseldorfer Str. haben ist nicht ein Geschäft dabei was Leute wirklich anzieht. Die Motivation in eine City zu fahren ist doch wohl eher Saturn als die Sparda Bank, oder C & A als Reisebüro Stabenow oder von mir aus ein Factory Outlet als der Kodi. Wenn man das O-Quartier Billigschrottfrei hält, wird auch die Düsseldorfer Str. profitieren und vielleicht denken auch die jetzigen Geschäftsiunhaber um und lassen die Läden länger auf, das nicht so ein trostloses Bild entsteht wie Samstag halb 2. Grüße

  Robert , Solingen 02.03.2011 22:44:24

Hm, warum stemmt man sich denn so vehement gegen diese Pläne? Hand aufs Herz: In der Düsseldorfer Straße ist genauso wenig los, wie in der Hauptstraße. Und wenn ich ehrlich bin, hätte ich als Gräfrather bei so einem Center auch mal wieder einen Grund nach Ohligs zu fahren. Die Union gibts ja nicht mehr und sonst hat Ohligs nun wirklich nicht viel zu bieten.

  Fjörd , 03.03.2011 08:12:13

Ich finde es gut, dass in Ohligs ein Einkaufszentrum entstehen soll, da mehr Kleidung für JUgendliche vorhanden ist. Einen Gothic laden fände ich in diesem Zentrum nicht schlecht, da auch die etwas Außergewöhnlichen Läden hier sehr gut ankommen würden. Einen H&M oder New Yorker hier in Ohligs zu haben wäre auch nicht schlecht, da man dann nicht immer Nach solingen fahren müsste wo ich eh ungern hinfahre!

  Moralapostel , 03.03.2011 08:56:26

tja Fjörd - Solingen ist aber nun mal Deine Stadt und die kannst Du ruhig unterstützen, indem Du auch dort einkaufst. Frage mich sowieso woher ihr Kiddies so viel Kohle habt um sie bei New Yorker, in irgendwelchen Gothic-Buden oder sonst wo zu lassen. Ich denke fast das die Taschengelder etwas zu hoch liegen. Wenn Ihr mal Euer eigenes Geld verdient werdet Ihr Euch noch dreimal überlegen ob es unbedingt das Markenlabel sein muß, oder ob nicht bei C&A und Co. genauso gut aber dafür erheblich preisgünstiger einkaufen kann. Wenn Ihr von Eurem Geld erst einmal Mieten, Versicherungen, Nahrungsmittel usw. bezahlen müßt werdet Ihr die Wertigkeiten ganz anders setzen. Und nur für die "Taschengeldfraktion" (sprich von Beruf Sohn oder Tochter) einen solchen Konsumtempel aus dem Boden zu stampfen, der dafür dem übrigen ohligser Einzelhandel mehr schadet als nützt halte ich für sehr bedenklich.

  wolfgang duester, köln 03.03.2011 09:30:58

Zu "auf den Punkt" und "hein" - also es wird im O-Quartier kein "Billig" geben - es sind Betreiber wie H+M, C+A und oder New Yorker vorgesehen genauso wie Mango oder Gerry Weber = alle Altersklassen - dann ein Elekrofachmarkt genauso wie ein Sportfachmarkt und z.B. ein Strauss Innovation (alles auf der Ebene Marktplatz und Zusang Düsseldorfer Strasse) - ergänzt um den großen Lebensmittler und den Discounter (die beiden aber auf der Ebene Heiligenstock). Und wie gesagt mit Bowlingbahnbetreiber und Indoorkletterhallte wie auch diversen Gastrobetreibern beschäftigen wir uns intensiv. Die verglaste Markthalle mit Indoor- und Outdoorbetrieb soll der Anziehungspunkt werden - und was die Öffnungszeiten angeht - so werden wir von 9 bis 20 Uhr (die Lebensmittler von 8 bis 22 Uhr) aufhaben - die Gastronomie bis Mitternacht (und das ohne Mittagspause!).

  Uli , Ohligs 07.03.2011 16:41:00

Lieber Wolfgang, hoffentlich senden meine Solinger Mitbürger nicht allzu viele negative Signale. Dominant sind eben die schlechten Erfahrungen, die man mit halbherzigen Schnellschüssen in Solingen-Mitte gemacht hat. Statt einer Belebung der Innenstadt hat dieses zu einer Verödung geführt. Davon "profitieren" einzig der Ohligser Hauptbahnhof und die Auffahrt zur A3 ... wenn die Solinger mit der Bahn oder mit dem Auto z.B. nach Köln zum Einkaufen fahren ... in eines der vielen gut funktionierenden Center ... ;-) Also, die Idee und die beschriebenen Planungen sind vollkommen in Ordnung und sollten baldmöglichst umgesetzt werden. Ich habe meinen Vorschlaghammer schon mal parat gelegt, um aktiv an der Umsetzung und dem Abriss der alten Olbo-Gebäude mitzuwirken ... ;-) Ich jedenfalls freue mich auf eine Bereicherung des Einzelhandels, des Freizeitangebotes und der Gastronomie. Und: ich werde auch weiterhin in den Fachgeschäften der Düsseldorfer Straße einkaufen ... unverändert ... Gruß nach Köln

  Horst Janke, Solingen 09.03.2011 11:43:57

Chancen nutzen - Fehler vermeiden Die Chance, für Ohligs eine große Investiotion zu erreichen sollte meines Erachtens nicht vertan werden. Es gibt gute Beispiele, dass ein großes Einkaufszentrum zur Belebung der Innenstadt beitragen kann. Siehe "Limbecker Platz" in Essen. Dass nun Details diskutiert werden, finde ich gut, damit Fehler vermieden werden. Das O-Quartier sollte sich zur Düsseldorfer Straße öffnen. Doch man sollte nicht versuchen, die Ohligser City "kaputt zu schützen". Das gilt insbesondere für die Zahl der Parkplätze. Denn wer Autos aus der City heraushalten will, hält Menschen aus der City heraus und damit Kaufkraft. Diese Leute fahren dann nach Hilden, Haan, Langenfeld usw.

  , 09.03.2011 14:24:04

hoffentlich wird etwas schönes gebaut, wie zb in wuppertal, remscheid und vielen anderen städten. solingen sollte sich ühe geben sonst wandern noch mehr kunden in andere städte ab !!!!!!

  wolfgang duester, köln 09.03.2011 20:30:46

Also die diversen Forderungen zu einem Ausgang und Eingang an der Düsseldorfer Straße haben wir aufgenommen, nun sitzt unser Architekt an der Umplanung für einen attraktiven Passagenein- und -ausgang - den wir dann Mitte März präsentieren. Gerade weil wir ja neben Handel auch insbesondere die Nutzungsanteile für Gastronomie (an 7 Tagen die Woche, d.h. außerhalb der üblichen Ladenöffnungszeiten wie auch Dienstleistung und Freizeit einplanen - halten wir an dem Stellplatzangebot von ca. 330 Stellplätzen fest ( + ca. 120 Dauerparkplätze in einer gesonderten Tiefgarage für die Wohnungsnutzer).

  Wolle , 11.03.2011 17:56:14

Warum wollen die Grünen eine Bürgerbeteiligung?? Dieses wurde den Waldern durch Knoche und Zeier bei der Umbenennung des Hindenburgplatzes verwert. Wieder mal die Scheinheiligkeit dieser Partei.

  Friedhelm Klein, 13.04.2011 14:51:25

Auf die Gefahr hin, daß dies keiner mehr liest: In diversen Beiträgen ist von "Stadtplanung" die Rede. Welche Stadtpanung? Es gibt keine - und das O-Quartier ist der Beweis dafür! Schließlich soll kein Bedarf gedeckt, sondern mit Vollbauen Geld verdient werden. Außerdem sind nicht irgendwelche "Fehlplanungen" schuld an der Misere unserer Einkaufszonen, sonderen wir selbst, weil wir dort nichts kaufen. Wer etwas anderes sagt, verwechselt Ursache und Wirkung! Wenn jemand eine Geschäftsidee hat, die GENÜGEND Kunden lockt, kann er auf der Düsseldorfer Straße, der Hauptstraße oder der Friedrich-Ebert-Straße seinen Laden aufmachen und Erfolg haben. Wenn er aber ZUWENIG Kunden anlockt, macht er wieder zu. So einfach ist das!

  Horst Konopka, Solingen-Ohligs 13.04.2011 22:49:43

Also wir würden es gut finden, denn in Ohligs ist Leben und durch das Q-Quartier würde Ohligs auch für die Nachbar-Regionen interesant. Nur denkt bitte auch an die Älteren und Behinderten (Rollstuhl). So nun hoffen wir das alles schnell über die Bühne geht.

  Jupp , Mangenberg 14.04.2011 13:32:41

was ich davon halte? Blöde Frage - was soll man denn davon halten? Antwort: Natürlich nichts!

  O-Bewohner , 19.04.2011 14:53:24

Elendsquartier ist klar, aber was soll ein O-Quartier sein? Ein "Ohligs-Quartier" ein "Olbo-Quartier" oder ist das "Oh" in Wahrheit eine Null - also ein "Null-Quartier"? Hoffentlich ist da Nomen nicht gleich omen. Wer denkt sich nur sowas Beknacktes aus ...

  , natürlich Ohligs 28.04.2011 14:29:00

Oh O-Quartier, oh O-Quartier, wann bist Du endlich für mich hier. Ich will mein Geld unter die Ohligser Geschäftsleute bringen, und mich nicht lassen von Solingern zwingen, das werte Geld nach Hilden zu bringen. Oh O-Quartier, oh O-Quartier, wann endlich machst Du auf die Tür.

  die Wahrheit und nichts als die Wahrheit , 10.05.2011 09:13:45

@ natürlich Ohligser: ...und ruinierst den Einzelhandel hier, der sich nicht mehr behaupten kann gegen diesen Größenwahn. Ein Center mit zuviel Fläche - der Bürger zahlt am Schluß die Zeche...Oh O Quartier - bleib nur fort ich brauch nicht Dir...

  h d, solingen 10.05.2011 21:36:10

hallo wie wäre es mal wenn der investor das karstadt gebäude neu erbaut anstatt in ohligs wo es wirklich nicht gebraucht wird.

  Realist , 11.05.2011 08:43:27

@ h d: Ihren Frust kann man ja verstehen - nur dürfte es sich hier nicht um den gleichen Investor handeln. Und solange HLG nicht verkauft (und das dürfte früher oder später ohnehin das noch am wahrscheinlichsten Szenarion für das Karstadt Areal sein) kann hier natürlich auch kein anderer etwas umsetzen. Ob das O-Quartier für Ohligs letztlich so ein Segen sein wird bleibt abzuwarten. Skeptisch darf man durchaus sein, ob es nicht am Ende dem Einzelhandel in der Düsseldorfer Straße mehr schadet als nutzt. Immerhin hat der ohligser Investor eingelenkt und Planänderungen vorgenommen, wonach es zumindest eine bessere Verbindung zum Bereich Fußgängerzone/Düsseldorfer Straße geben soll und das ohliger Objekt nicht ganz so gigantisch riesig ausfallen soll, wie der (noch) geplante Hofgarten in Solingens Zentrum!

  no sports , 11.05.2011 08:49:55

schon wieder ein Fitness-Center? Die braucht doch kein Mensch, die ziehen den Leuten doch nur das Geld aus der Tasche und vielfach beraten sie schlecht und falsch. Ein neues Kino für Ohligs wäre sicher interessanter und könnte auch aus dem Umland (Hilden, Haan und Langenfeld) viele Besucher anlocken!

  R. J., B. 11.05.2011 09:03:35

@wolfgang duester, köln: "...immerhin ist Karstadt auch ein Auslaufmodell" - In der Provinz Rheinland sicherlich :-)))