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Walderin (77) stirbt am Fußgängerüberweg
Sie ist die zweite Verkehrstote in diesem Jahr auf Solingens Straßen, nachdem bereits vor drei Wochen eine Seniorin ebenfalls in Wald auf dem Bürgersteig der Weyerstraße von einem Lkw angefahren und tödlich verletzt worden war. Am Freitagmittag gegen 13.45 Uhr befuhr ein 20-jähriger Solinger mit seinem VW Golf die Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Schwindstraße. Vermutlich, so ein Polizeisprecher, aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit verlor der junge Autofahrer in Höhe der Friedrich-Albert-Lange-Gesamtschule die Kontrolle über das Fahrzeug und kam an einem Fußgängerüberweg in Höhe einer Ampel nach rechts von der Fahrbahn ab. Fatal: Hier wartete gerade die 77-jährige, gehbehinderte Frau mit ihrem Rollator auf Grün. Die Seniorin wurde zwischen dem VW Golf und dem Ampelmast eingequetscht. Sie zog sich dabei schwerste Verletzungen, darunter offene Brüche an den Beinen, zu. Obwohl schnell Passanten Erste Hilfe leisteten und Rettungssanitäter sowie ein Notarzt rasch zur Stelle waren, kollabierte der Kreislauf der Frau. Sie musste noch am Unfallort mehrfach wiederbelebt werden. Sie sollte dann sogar mit einem Rettungshubschrauber, der auf dem kaum 100 Meter entfernten Walder Marktplatz landete, in eine Spezialklinik gebracht werden. Doch dies war aufgrund der instabilen Lage der Frau in einem Hubschrauber fehlen die Möglichkeiten zu ausgedehnten Reanimationen nicht möglich. So wurde sie in die St. Lukas Klinik gebracht, wo umgehend eine Notoperation erfolgen sollte. Der unter Schock stehende Unfallverursacher kam ebenfalls in ein Krankenhaus, konnte es nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Der Unfallwagen und der Führerschein des 20-Jährigen sind sichergestellt. hpm |
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