FETE AM DENKMOL Zum 33. Mal wurde der Peter-Höfer-Platz zum beliebten Treff nicht für die feiernden Höhscheider.
Von Karl-Rainer Broch
Vor allem das bunte Programm, das an drei Tagen mit wenigen Unterbrechungen auf der Bühne geboten wurde, hatte für Jung und Alt, nicht nur aus Höhscheid, sondern aus ganz Solingen, Ansprechendes zu bieten.
Die ältere Generation freute sich zum Beispiel über das Mundharmonika-Orchester, den Bergischen Männerchor oder die Showgarde Solingen. Tanzsport boten neben der Tanzschule Kai Koch auch die Tanzfabrik und die Amazing Dance Company. Veronika Rehm-Fischer, Vorsitzende des „Fete am Denkmol“-Vereins, begrüßte alle auftretenden Gruppen persönlich und gab den Zuschauern auch Informationen über die jeweiligen Vereine: „Mit unserem Bühnenprogramm wollen wir den Solingern zeigen, was Solingen für alle Altersstufen zu bieten hat.“
Immer auf der Suche nach neuen Gruppen für das Programm
Der Verein ist immer auf der Suche nach neuen Gruppen, die noch nicht in Höhscheid aufgetreten sind. Neu sind zum Beispiel die zehn Mädchen zwischen 14 und 21 Jahren von den 2009 erst gegründeten „Konfetti Funken“. Renate Görtz, begleitende Mutter: „Wir zeigen vier Tänze und bereiten uns schon jetzt auf den Karneval vor.“
Ebenfalls im Karneval aktiv ist die TKS Tanzgruppe Klingenstadt. Die gehört schon von Beginn an zum Feten-Programm. Zwei Kindergruppen und eine Solotänzerin zeigen, was sie gelernt haben. Spontaner Beifall, wenn die Gruppe tänzerisch „Gas gibt“ und die Gruppe mit einem „Auto“ umkreist wird.
Die buntesten Farbtupfer gibt es am Senegalstand, der von der Jury um Miss Zöpfchen Jil Rohrbeck auch den Preis für den schönsten Stand erhielt und den Bergischen Männerchor trotz seiner leckeren Cocktails und den Konfetti-Kindergarten auf die Plätze verwies. Die 15-jährige Albertine Diagne aus Thies ist von Solingen begeistert: „Hier ist alles schön und sauber.“ Die Gruppe bedankte sich mit afrikanischen Tänzen.
Neben dem vielseitigen Musikprogramm und dem Ausklang am Sonntagabend mit der Rock-Gruppe „Flash Over“ kamen Essen und Trinken nicht zu kurz. In der Weinlaube von Muckemau wurde zum Beispiel zum ersten Mal Sekt ausgeschenkt.