Snippets
Snippets
08.06.2011 11:31
Drucken Vorlesen Senden
Ehrenamt gut vernetzt in Solingen

Sehr gut organisiert fand Dr. Hans-Peter Kubersky, der Vorsitzende des Palliativen Hospizes Solingen (PhoS), die erste Ehrenamtskonferenz in Solingen. Grundsätzlich habe man nicht viel Neues erfahren, aber es sei ein neuer Versuch, das Ehrenamt in Solingen aufzuwerten. Er persönlich sei kein Befürworter einer Ehrenamtskarte, die zu viel Bürokratie koste. Es gebe aber sicher viele Kleinigkeiten, die Ehrenamtlichen das Leben erleichtern könnten. Wie gut ehrenamtliche Strukturen in Solingen schon vernetzt sind, das könne sicher noch viel besser kommuniziert werden, auch auf der Homepage der Stadt.

Der Titel „Was können Vereine für diese Stadt tun?“ hat Curt Meis elektrisiert. Seine Initiative ist zwar noch kein eingetragener Verein. Aber dem ehemaligen Bezirksvorsteher von Höhscheid ist es wichtig, dass die Menschen wieder selber den Besen in die Hand nehmen und sich für Sauberkeit in unserer Stadt verantwortlich fühlen. Er hatte sich von der Ehrenamtskonferenz erhofft, mehr praktische Tipps zu bekommen, beispielsweise darüber, wie man mehr Menschen fürs Ehrenamt gewinnt. „Die meisten Teilnehmer sind doch quasi schon Ehrenamts-Profis.“

Hans-Werner Gabriel von den Orchesterfreunden fand die Konferenz „wunderbar“. „Von vielen Teilnehmern habe ich gehört, dass sie sich durch die Einladung wertgeschätzt gefühlt hätten. Und das war doch Sinn der Sache.“ Es habe auch viele kontroverse Diskussionen gegeben. kc