Sorge ums Wupperwehr
WIPPERKOTTEN Aufwendig könnte die Reparatur am 400 Jahre alten Denkmal werden. Das Wehr ist in der Mitte zerstört, sagen die Fachleute.
Original erhaltene Doppelkottenanlage aus dem 17. Jahrhundert. Der Innenkotten wurde nach 1945 zu Wohn- und Atelierräumen umgebaut.
Ab April jeden 1. und 3. Sonntag im Monat nachmittags. Führungen nach Voranmeldungen telefonisch unter: 2 47 39 58.
www.wipperkotten.com oder www.schnitt-kultur.de
Die gute neben den schlechten Nachrichten kommt dabei von Wasserbau-Fachmann Thomas Richter (50): „Es gibt zwar eine Abbruch-Senke und damit eine offene Mitte, aber die kann repariert werden.“ Nun will man schnell mit Wupperverband, Förderverein und der Denkmalbehörde nach Lösungen suchen. Die könnten teuer ausfallen, von einer sechsstelligen Summe ist bereits die Rede. Dennoch: Irgendwann, so vermutet Schleifer Herbert Loos, der dort über 40 Jahren lang arbeitete, wird die Wehrkrone vollends zerstört sein. Alle wissen hier: Das Wehr ist ein Heimatdenkmal, aber auch die technische Voraussetzung zum Betreiben des einzigartigen Schleifkottens.