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19.01.2012 10:46
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Schäden am Wipperkotten-Wehr

Thomas Becker wehrt sich gegen Vorwürfe, Kanufahrer seien für die starke Beschädigung des Wehrs am Wipperkotten mitverantwortlich. Er bezweifelt, dass ein Kanute mit einem nur rund 15 Kilogramm schweren Boot solche schwerwiegenden Schäden anrichten könne, sagte der Gewässer- und Umweltbeauftragte des Kanuverbands gestern dem ST. Reinhard Schrage vom Förderverein Schleiferei-Wipperkotten hatte behauptet, die Schäden am Wehr seien durch Baumstämme, das Hochwasser im Januar und Kanufahrer verursacht worden. Steine seien zerbrochen und Teile möglicherweise abgetragen worden. Becker versichert: „Ein kleines Boot aus Kunststoff kann keinen Stein kaputtmachen.“ Dass es auch unter den Kanuten „Deppen“ gebe, die einfach übers Wehr paddeln, wolle er nicht bestreiten, sagte der frühere mehrmalige Kanu-Weltmeister. Becker spricht sich daher dafür aus, ein Schild mit dem Hinweis anzubringen, dass Kanuten am Wehr aussteigen sollen. jtü