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Pläne zum Ausbau der Anschlussstelle vorgestellt
INFO A-3-ANSCHLUSS Seit Jahren wird über die Verbesserung der Zufahrten aus Richtung Solingen zur A 3 diskutiert. Erste Maßnahmen vor vier Jahren haben nicht den gewünschten Effekt gebracht. Nun soll die neue Planung in diesem Jahr fertig und 2013 gebaut werden. Auf die Stadt kommen keine finanziellen Belastungen zu. und Gerlinde Quack vom Landesbetrieb Straßen NRW in Mönchengladbach stellten in der Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses Pläne vor, deren wichtigster Bestandteil der Bau eines weiteren Fahrstreifens vom Feldhauser Weg als Anschlussspur zu der Auffahrten nach Oberhausen ist. "Das Ziel ist die Verbesserung der Leistungsfähigkeit aller Knotenpunkte", erklärte Quack. Ihre Behörde habe vom Verkehrsminister die Aufgabe erhalten, das Vorhaben möglichst schnell umzusetzen. Deshalb soll ein Planfeststellungsverfahren, mit dem durch die Inanspruchnahme von Vorgärten der Anlieger zusätzliches Straßenland gewonnen würde, vermieden. "Die Anlieger würden auf die Barrikade gehen und diese Lösung mit Sicherheit ablehnen", so Verkehrsexperte Höfener. Wenn eine weitere Spur als Zufahrt Richtung Oberhausen hinzukäme, würde für die nächste Zufahrt in Richtung Köln und nach Langenfeld jeweils eine Spur zur Verfügung stehen. In den Kapeller Weg und Am Brüngersbroich sollen zwei Linksabbiegespuren eingerichtet werden, damit der Verkehr in beiden Richtungen besser als bisher abfließen kann. Die vier Ampeln vor den Autobahn-Zufahrten sollen verkehrsabhängig gesteuert werden. Davon versprechen sich die Landesbediensteten eine zusätzliche Entlastung. Ein großes Problem bleiben die Radfahrer aus Richtung Solingen, da sie auf ihrem Weg nach Langenfeld mehrmals die Straßenseite wechseln müssten. Um das zu vermeiden, soll der Radverkehr in beiden Richtungen auf der südlichen Seite der B 229 (Hardt) bis zur Schneiderstraße geführt werden. Ob das die beste Lösung ist, wurde von verschiedenen Fraktionen in Zweifel gezogen. Das war einer der Gründe, während Sascha Steinfels (SPD) vorschlug, auch die Kreuzung Hardt/Schneiderstaße mit in die Planungen einzubeziehen. Der CDU wäre natürlich die größere Lösung, nämlich der Bau der B 229 neu, bekannt als Viehbachtalstraße, lieber gewesen. Doch abgesehen davon, dass sich eine Planfeststellung über etwa zehn Jahre hinziehen würde, hat die rot-grüne Landesregierung diese Umgehung, die wertvolles Naturgebiet zerstören würde, abgelehnt. Auf eine Abstimmung im Ausschuss wurde verzichtet. Die Verwaltung erhielt vielmehr den Auftrag, in der nächsten Sitzung eine fachliche Stellungnahme abzugeben. |
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