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04.02.2012 10:20
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O-Quartier: Ohligser Bündnis vor dem Start

Das „Aktionsbündnis für ein zukunftsfähiges Ohligs“ steht kurz vor der Gründung. Was als lockerer Zusammenschluss von interessierten Bürgern begann, die zu den Planungen des O-Quartiers in Ohligs eine kritische Meinung haben, soll „festere Strukturen“ bekommen, so Dr. Jörg Wacker, neben Martin Stanscheid und Michael Morsbach einer der Initiatoren. Angeschlossen haben sich jetzt auch Jörg Bergmann (Ohligser Werbegemeinschaft) und „Haus und Grund Ohligs“. Der Verein vertritt die Interessen von 1600 privaten Haus- und Grundeigentümern.

Bei einem Gespräch im Tageblatt-Haus betonten die Mitglieder des Bündnisses ihre Hoffnung, mit einem richtig geplanten O-Quartier auf dem Olbo-Gelände den dringend notwendigen Erneuerungsschub für die gesamte Ohligser Innenstadt auszulösen. Dazu müsse aber wirklich das „Knochenprinzip“ umgesetzt werden: mit dem neuen Zentrum an einem Ende und einem weiteren Magneten am anderen Ende der City.

Bei allen bisherigen Maßnahmen rund um den Bahnhof fehle die „ordnende Hand“ und eine verbindliche Gestaltungssatzung, die sich an einem strategischen Leitbild orientiert, so Martin Stanscheid. Leider nutze die Stadt das Potenzial engagierter Bürger, die sich hier einbringen wollten, dafür überhaupt nicht.

Internationale Schule und First-Class-Hotel als Anziehungspunkte

Inzwischen hat die Stadt allerdings für den 21. März alle Interessierten eingeladen, um die Gründung einer Immobilien- und Standortgesellschaft für Ohligs zu erörtern – ein Vorhaben, das beim Aktionsbündnis auf Akzeptanz stoßen würde.

Als Projekte schweben dem Bündnis unter anderem ein First-Class Hotel und eine internationale Privatschule in Ohligs vor, um das brachliegende Potenzial des Verkehrsknotenpunktes Ohligs als Eintrittstor für ganz Solingen besser zu nutzen. sb.