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20.02.2012 10:22
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O-Quartier: Treibt Stadt einen Keil?

Das „Aktionsbündnis für ein zukunftsfähiges Ohligs“ sieht die Stadtverwaltung als Spalter: Sie wolle einen Keil zwischen die verschiedenen Gruppen des Bündnisses treiben. Konkreter Anlass für die Kritik ist ein Treffen am morgigen Dienstag. Eingeladen wurden laut Aktionsbündnis nur die Ohligser Werbe- und Interessengemeinschaft, Haus & Grund Ohligs, die IHK sowie der Einzelhandelsverband.

„Der Bürgerflügel des Aktionsbündnisses wurde hierbei nicht berücksichtigt“, schreibt Martin Stanscheit in einer Pressemitteilung. „Dies ist besonders bedauerlich, da sowohl die konstruktive Kritik am Vertragswerk wie auch der Zehn-Punkte-Katalog zu den Werkstattgesprächen, auf den die wesentlichen Verbesserungen des Projektes zurückzuführen sind, vom Bürgerflügel eingebracht wurde.“

Die Kritiker stoßen sich bei den jüngsten Plänen für das „O-Quartier“ vor allem daran, dass die Stadt keine „großflächigen, angebotsergänzenden Einzelhandelsflächen“ vorschreibe. Stanscheit: „Die Folge daraus wird eine kleinflächigere, weil für den Investor profitablere Einzelhandelsstruktur im Center sein. Eine übermächtige und unnatürliche Konkurrenz für die gewachsenen 1a-Lagen.“

Beim Aktionsbündnis will man sich auf keinen Fall auseinander dividieren lassen. Jürgen Müller von Haus & Grund: „Der Bürgerflügel hat bisher die entscheidenden Impulse zur nachhaltigen Verbesserung gesetzt. Deshalb haben wir uns für das Aktionsbündnis entschieden.“ Solange keine schlagkräftige Standortgemeinschaft gegründet sei, gebe es keine Alternative zum gemeinsamen Vorgehen. flm

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