O-QUARTIER Der Eigentümerverein Haus und Grund Solingen-Ohligs meldet erhebliche Bedenken gegen die rund 2200 Quadratmeter großen Verkaufsflächen an.
Der Eigentümerverein Haus und Grund Solingen-Ohligs meldet erhebliche Bedenken gegen die rund 2200 Quadratmeter großen Verkaufsflächen im geplanten O-Quartier auf dem ehemaligen Olbo-Gelände an. Der Grund sind fehlende Vorgaben für Mindestgrößen. „Hier könnten kleinflächige Aufteilungen vorgenommen werden und sich Anbieter ansiedeln, die eine erhebliche Konkurrenz zu den bestehenden Geschäften im Ohligser Innenstadtbereich bedeuten würden“, schreiben die Vorsitzenden Max Schunke und Jürgen Müller.
Sie betonen aber auch, dass sie keine grundsätzlichen Probleme mit dem geplanten Einkaufszentrum haben, vor allem nicht mit der großflächigen Nutzung durch einen großen Einkaufsmarkt und Fachgeschäfte wie Multimedia, Textil oder Sport. Jürgen Müller äußerte sich auf ST-Anfrage außerdem erstaunt und beunruhigt, dass mit dem Vermieter des Kik-Ladens noch keine Einigung erzielt worden sei. Anstelle des Ladens soll ein Eingang vom Ohligser Markt zum O-Quartier geschaffen werden. Der Vermieter Filip Skrabic will dafür ein Geschäft im geplanten Zentrum, die Investoren lassen sich bislang nicht darauf ein. Skrabic hat Widerspruch gegen den Bebauungsplan eingelegt (ST berichtete). bjb
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