BRENNPUNKT B 229 Diskussion um Kreisverkehr neu entfacht.
Die Unfall-Serie am Brennpunkt der Bundesstraße 229 in Müngsten will nicht abreißen. Nachdem bereits vor Wochenfrist ein Mercedes-Fahrer beim Abbiegen von der Landstraße 74 mit einem Lkw zusammengestoßen war, er nicht nur bei der Kollision verletzt wurde, sondern auch ein Sachschaden von über 30 000 Euro entstand, kam es am Wochenende erneut zu einem schweren Unfall. Diesmal schleuderte eine Ford-Fahrerin (20) - aus Richtung Solingen kommend - beim Abbiegen von der Remscheider Straße in die Landstraße 74 in den Gegenverkehr. Dort kollidierte sie mit einem Lkw und einem BMW. Die Frau wurde schwer verletzt. Schaden an den Autos: rund 7000 Euro.
Die gefährliche Kreuzung rückt damit wieder in den Fokus: Wie dringlich eine Entschärfung der Kreuzung ist, hat man - wie berichtet - inzwischen beim Landesbetrieb Straßen NRW, der für die Kreuzung zuständig ist, erkannt. Im Frühjahr soll sie mit einer Ampelanlage gesichert werden. Einen Kreisverkehr, der viel preiswerter als eine Signalanlage wäre, favorisieren hingegen nach wie vor einige Remscheider Gruppierungen wie „WIR“, die inzwischen sogar den Petitions- und den Rechnungsprüfungsausschuss des Landtags eingeschaltet hat.
Aber auch dies ändert derzeit nichts daran, dass der Landesbetrieb Straßen weiter an einer Ampelanlage festhält. hpm