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Moschee durchsucht, Ermittlungen laufen
Die Polizei hat am Mittwochnachmittag die Durchsuchung der zur Millatu-Ibrahim-Moschee gehörenden Räumlichkeiten an der Konrad-Adenauer-Straße abgeschlossen. Dorthin hatten sich islamistische Gewalttäter im Zusammenhang mit der am Vortag eskalierten Demo gegen Pro NRW geflüchtet. Sichergestellt wurden nach Angaben des Wuppertaler Oberstaatsanwalts Wolf-Tilman Baumert von Mittwochnachmittag Handys und mehrere Datenträger, darunter USB-Sticks und Festplatten. Sie sollen im Rahmen der jetzt aufgenommenen Ermittlungen als Beweismaterial dienen. Unter anderem dafür, dass die gewalttätigen Ausschreitungen auf dem Rathausvorplatz geplant und nicht als spontane Reaktion auf das Zeigen islamfeindlicher Karrikaturen durch Pro NRW-Anhänger vonstatten gingen. Die 81 Personen aus dem Salafisten-Umfeld, die am Dienstag ins Polizeipräsidium nach Wuppertal gebracht wurden, werden wegen verschiedener Straftaten - von Widerstand gegen die Staatsgewalt über Landfriedensbruch bis hin zu gefährlicher Körperverletzung - verdächtigt. Nach ersten Erkenntnissen von Oberstaatsanwalt Baumert stammt nur ein Viertel von ihnen aus Solingen. ff/kc Ausführliche Berichterstattung am Donnerstag im Tageblatt. |
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