VERKAUFSOFFENER SONNTAG Der Regen brachte weniger Umsatz.
Die Bilanz war verheerend, Alexander Bauer, Inhaber der Alexander-Apotheke auf der Bergstraße, fasste den gestrigen verkaufsoffenen Sonntag mit drastischen Worten zusammen: „Eine Katastrophe, wahrscheinlich war heute überall alles tot.“
Diese Meinung teilten nicht alle befragten Händler, aber merkliche Rückgänge zu vergangenen verkaufsoffenen Sonntagen registrierten sie doch. Bei „Reno-Schuhe“ auf der Hauptstraße meinte Mitarbeiterin Ute Hopp: „Wir sind enttäuscht, wir hatten weniger Umsätze als im vorigen Jahr.“
Auch Annette Krech (Fußspezialist Schulze-Arend) sprach von einem ruhigen Geschäftsverlauf: „Allerdings sind wir am Eiland immer ein bisschen außen vor und abgeschnitten vom normalen Kundenverkehr.“
Die Händler in der Fußgängeroase merkten das schlechte Wetter ebenfalls, auch wenn viele Kinder in Regenklamotten den Güssen von oben trotzten. Man ging dann eben mit Schirm aufs Kinderkarussell und drehte unverdrossen einige Runden. Gabriele Lotte aus Telgte vom „Altdeutschen Riesenrad“: „Der Umsatz war nicht so berühmt, vor zwei Jahren war es besser.“
Auch auf der Piazza in den Clemens-Galerien kamen nur wenige Kinder zum angekündigten Kinderspielefest Lena Goetz (Affentheater) betreute die Malaktion, die später im Trockenen doch noch Kinder fand, die in der Hauptsache Blumen und Delfine malten.
Doris Rothemann wollte eigentlich nur bummeln, kaufte dann aber Geschenktüten: „Zum Schluss wollte ich auf dem Winzerfest ein Glas Wein trinken, ich nehme lieber einen Kaffee.“ bro.