Snippets
Snippets
08.09.2010 11:22
Drucken Vorlesen Senden
Mieter ziehen ins alte Walder Rathaus

„Erste Mietverträge werden in diesen Tagen unterzeichnet“, konnte Ronald Krause-Walter in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Wald verkünden. Der Leiter des Liegenschaftsmanagements der Stadt glaubt, dass zum 1. Oktober die ersten Mieter in das ehemalige Walder Rathaus einziehen können. Selbiges hatte die Stuttgarter Planbau Schwaben GmbH in Frühjahr gekauft (ST berichtete). Am 21. Oktober soll es eine Eröffnungsveranstaltung des neuen Bürokomplexes geben, in dem auch die BV wieder tagen könnte.

Kleingewerbe statt Supermarkt am alten Bahnhof soll Stadtkern sichern

Laut Bernd Clemens sehe es im Moment so aus, dass damit auch das NRW-erste Zentrum für virtuelle Produktentwicklung nach Solingen und nicht zur Konkurrentin nach Köln komme. „Mit dem Gründer- und Technologiezentrum haben wir gesprochen“, so der Geschäftsführer der Solinger Wirtschaftsförderung: „Wir konkurrieren nicht miteinander.“ Herzstück des Zentrums, das unter smart-up-solingen.de bereits eine eigene Homepage hat, sei ein „Powerwall“ genannter Riesenbildschirm, auf dem komplizierte technische Vorgänge mittels spezieller Software dreidimenional dargestellt werden könnten. Dieses Equipment könne künftig von Unternehmen zu Präsentationen angemietet werden, erklärte Jens-Peter Foitzik vom Stadtdienst Planung. Derzeit würden die Böden im Gebäude renoviert beziehungsweise restauriert.

So weit ist man am alten Walder Bahnhof noch nicht. Hier sehe der gültige Flächennutzungsplan von 2004 gewerbliche Nutzungsmöglichkeiten vor, erklärte Foitzik. Das rund 17 000 m² große Gelände, das dafür in Frage kommt, gehört laut Bernd Clemens einer ehemaligen Tochtergesellschaft der Bahn. Mit dieser sei man in Kontakt, so dass man Anfragen von Supermarktketten bisher habe abweisen können. Obwohl für Discounter das ebene Gelände zwischen Holbeinstraße und Korkenziehertrasse ideal sei, hoffe man dafür auf Anfragen von kleineren Gewerbebetrieben, wie sie am Gleisdreieck zu finden seien. „Wir wollen ja zwei Dinge: Zum einen den Gewerbestandort und zum anderen den Walder Stadtkern mit seinen Geschäften sichern“, betonte Jens-Peter Foitzik gegenüber dem ST. dn