BERUFSWAHL Man sollte sich schon früh Gedanken über seinen Berufswunsch machen.
Von Julia Leitzen, 10e, Geschwister-Schull-Schule
Die Frage „Wie finde ich mein Traumberuf‘“ stellt sich jeder Jugendliche, denn sie spielt eine ganz entscheidende Rolle im Leben. Man sollte bereits im Teenageralter damit anfangen, sich Gedanken darüber zu machen, welchen Beruf man später einmal ausüben möchte und welcher genau zu einem passt.
Daher ist auch die Berufsorientierung an den Schulen sehr entscheidend. Dadurch können Jugendliche schon mal einen Einblick bekommen, welche die genauen Voraussetzungen für einen Beruf sind und ob der gewünschte Beruf einem wirklich zusagt und genügend Interesse weckt.
Allerdings sollten sich Jugendliche nicht zu viele Möglichkeiten offen halten und sich wirklich nur für einen Beruf bewerben, der entsprechend interessiert.
Empfehlenswert ist der Gang zu Berufsberatung. Denn somit hat man die Möglichkeit, mit jemanden zu sprechen, der Ahnung von verschiedenen Berufen hat und deren Anforderungen hat. Sollte es so sein, dass Jugendliche doch keine Ausbildung finden oder sich noch keine genauen Vorstellungen gemacht haben, was sie nach der Schule machen wollen, dann gibt es auch für sie viele verschiedene Möglichkeiten.
Sie können zum Beispiel den nächst höheren Schulabschluss auf einem Berufskolleg nachholen oder ein freiwilliges Soziales Jahr absolvieren, in welchem sie auch noch einmal viele Informationen erhalten und Erfahrungen sammeln können, die für eine spätere Berufswahl wichtig sind.
Außerdem gibt es auch die Möglichkeit, eine so genannte Einstiegsqualifizierung (EQ) im Rahmen eines Praktikums zu absolvieren. Dabei erlernt man die Grundkenntnisse in einem ausgewählten Beruf. Dort verdient man monatlich einen festen Betrag, der in der Regel von der Agentur für Arbeit bezahlt wird.
Zudem ist man dann auch sozialversichert. Die Chancen stehen dann sehr gut, anschließend in diesem Betrieb eine Ausbildung zu bekommen.