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17.02.2011 11:22
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Süchtig schon mit14?

Von Elena und Elvira, 9, Gesamtschule Solingen

Heutzutage fangen immer mehr Minderjährige an zu rauchen, dafür gibt es verschiedene Gründe. Zum Beispiel, weil ihnen von den Eltern keine Grenzen gesetzt werden oder durch einen falschen Freundeskreis.

Immer mehr Verkäufer verkaufen Zigaretten an Minderjährige, das ist gesetzlich erst ab 18 Jahren erlaubt. Dabei denken sie nicht an die Gesundheit ihrer Mitmenschen, sondern nur an Geld. Dazu kommt noch, dass Rauchen aus Langeweile oder Stress die Sucht zusätzlich verstärkt. Mit dem Anstieg von Rauchen im Jugendalter, steigt auch die wahrscheinliche Erkrankung an Lungenkrebs.

Frauen, die während der Schwangerschaft rauchen, können schon ihre ungeborenen Kinder gefährden. Um mit dem Rauchen aufhören zu können, werden einem viele Hilfsmittel geboten, wie beispielsweise die sogenannte Nikorette, die man als Pflaster, Kaugummi oder Microtap verwenden kann. Mit Ihr kann man das Rauchen schrittweise oder sofort aufhören.

Die Erkenntnis, dass das Rauchen gesundheitsgefährdend ist, ist relativ neu. Noch in den 1970 Jahren wurde überall geraucht. Man war stolz darauf zu rauchen, wie auch die Menschen früherer Jahrhunderte. Die Geschichte des Rauchens in Europa begann, als Jean Nicot den Tabak als Heilpflanze in Frankreich einführte.

Doch die Leute, die etwas von dieser Heilpflanze konsumierten, wurden sehr schnell abhängig. Auf Grund der Begeisterung des ersten Berichts, der 1497 über die Tabakpflanze in Europa veröffentlicht wurde, breitete sich das Rauchen immer weiter aus. Heute noch greift etwa jeder Dritte im Alter von 12 bis 25 Jahren zur Zigarette, doch die Tendenz zum Rauchen fällt langsam, da Jugendliche den Preis von mittlerweile 5 Euro nicht mehr bezahlen können.