Die Jean-Stuart-Komödie „Im Himmel ist kein Zimmer frei“ das ist der vielversprechende Stoff, den das „Rampenlicht“-Theater bei seiner Premiere am Samstagabend im Autohaus Schönauen an der Friedrichstraße präsentierte. Die Komödie beginnt eher tragisch: Eine Platane ist der einzige Baum weit und breit. Aber Paul, hervorragend gespielt von Alexander Riegel, hat sie mit dem Auto frontal erwischt. Jetzt steht er am Himmelstor. Doch Petrus, dargestellt von Winfried Eckert, muss den Verstorbenen auf die Erde zurückschicken, nachdem alle himmlischen Computer-Programme abgestürzt sind. Doch hat Pauls einstiger Freund André – urkomisch gespielt von Philip Zangerl – inzwischen nicht nur das Haus, sondern auch die Identität des Abwesenden angenommen: Er will sich mit seiner neuen Eroberung Sophie (Nathalie Bierschenk) ungestört vergnügen. Doch jetzt stört Paul im eigenen Heim. Als plötzlich Andrés wütende Ehefrau Irene (Silvia Bierschenk) auftaucht und Maria, die resolute Putzfrau (Nicky Tobian) im Personengerangel nicht mehr durchblickt, scheinen die Verwicklungen unentwirrbar. Dies passiert sehr zum Vergnügen des Publikums, das sich durch die flotten Dialoge mitreißen lässt und in seiner Begeisterung die Akteure immer wieder mit Beifall anfeuert. Die Regie des Lustspiels führte Philip Flottau: „Ein Profi“, sagt „Rampenlicht“-Mitglied Bianca-Maria Hoppe, „den wir eigens für das Stück engagiert haben.“ Die nächsten Vorstellungen finden am 2., 10. und 16. März statt. Karten gibt es beim Solinger Tageblatt.