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06.03.2012 12:37
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Polnischer Chaos-Clan tobt im Theater

„Der Familie Popolski“, der Chaos-Clan aus Polen, tritt am 28. März seine Reise nach Solingen an. Dann zeigt das Klüngel-Ensemble um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr), wie sich polnische Polka wirklich anhört. Denn Opa Popolski ist laut Familienoberhaupt Pavel Popolski „der wahre Erfinder der Popmusik“. Karten gibt’s für 25,30 Euro in den Bürgerbüros (freie Platzwahl) und an der Theaterkasse.

Das ST sprach mit dem Chef der Familie, Pavel Popolski alias Achim Hagemann, der gleichzeitig auch musikalischer Begleiter von Hape Kerkeling ist. Die falsche Satzstellung und lückenhafte Grammatik ist übrigens gewolltes Markenzeichen der Wodka-Truppe, die eigentlich aus Deutschland stammt.


Wird die ganze Familie, alle elf Personen, Ende März in Solingen dabei sein?
Auf der Buhne sind wir immer mit neun Musikern. Wenn man der Chaos und der Anarchie bei der neun Personen sieht, reicht der aber auch vollkommen aus.


Wir kennen „der Familie“ ja schon von der Sommerparty „Echt.Scharf.Solingen.“ aus 2009. Auf was dürfen sich die Solinger nun freuen? Und auf was freuen Sie sich, wenn Sie wieder in Solingen sind?
Wir kommen mit der neue Programm „Get the Polka started“. Darin werden wir neue Skandale der Musikgeschichte aufdecken und der Märchen „Peter und der Wolf“ in seiner einzig wahren Ur-Version zeigen. Außerdem werden wir Janusz, der jungste Mitglied der Familie, durch der Polkaprufung schicken. Mal sehen, ob er der diesmal bestehen wird. Wir freuen uns vor allem, dass wir dieses Mal in der wunderschone und legendäre Theater und Konzerthaus von Solingen auftreten durfen. Wir haben selbst in Zabrze von der unglaubliche Theater und Konzerthaus gehort.

Welche Auszeichnungen haben die Popolskis schon gewonnen oder was waren bisher die Höhepunkte der Karriere?

Meine Gute, dafur reicht der Platz hier gar nicht. Ich erwähne nur einige: Nominiert fur der Grimme-Preis, nominiert fur der Fernsehpreis, ausgezeichnet mit der goldene Posaune von Pyskowice, fur der silberne Klarinette von Krakuw und der bronzene Benjo von Breslau. mw