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17.02.2011 11:28
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Neue Wege zur Selbsthilfe

Kristin Ritter, 8d, Gymnasium Schwerstraße

Für uns Menschen in Europa und in anderen Ländern ist es selbstverständlich, jederzeit sauberes und fließendes Wasser zu haben. Dies ist jedoch für viele betroffene Länder, wie etwa Indien, Pakistan oder Libyen nicht selbstverständlich. Jährlich sterben dort rund zwei Millionen Menschen an den Folgen des kontaminierten und toxischen Wassers. 90 Prozent der Betroffenen sind Kinder im Alter von 0 bis 5 Jahren. Aus diesem Grund erfand die Organisation „water4humanity“, was übersetzt „Wasser für die Menschheit“ bedeutet, eine Maschine. Sinn und Zweck dieser Maschine ist, das Problem von verunreinigtem Wasser aus der Welt zu schaffen.

Sie ist in der Lage verunreinigtes Wasser so aufzubereiten, dass es wieder voll kommend trinkbar wird. Die Maschine funktioniert solarbetrieben und somit ohne Strom. Es ist kein Filter enthalten, sodass sie nicht gewartet werden muss. Sie kann ohne Probleme zehn Jahre arbeiten. Außerdem sind sie in den betroffenen Ländern sehr wichtig. Denn das wenig vorhandene Wasser benutzen die in Slums wohnenden Menschen nicht nur als Trinkwasser sondern zum Beispiel auch als Waschmöglichkeit.

„Da die Schädling aus dem Boden kommen, ist die Maschine die beste Lösung, um das Menschensterben zu stoppen“, sagte Dr. Hedberg, Mitgründer der Organisation „water4humanity“. Die selbst gegründete Organisation startete ihr Projekt vor vier Jahren. Mit dem Argument, dass die Welt gut zu ihnen sei und sie dann auch gut zu der Welt sein wollten, fing alles an. Seitdem sind immer alle Mitglieder voll und ganz bei der Sache.

Es steht auch schon fest, wo die Maschinen ihre Testphase machen werden. Die ersten Länder, in denen sie stehen werden sind Indien, Pakistan und Libyen. Da jedoch in Libyen mehr als eine Millionen Menschen ganz ohne Wasser auskommen müssen, hat die Organisation auch dafür eine Lösung gefunden. Vom Meer aus werden Rohre über eine Strecke von 2000 Kilometern ins Landesinnere verlegt. Auf diese Weise wird das Meerwasser von dort aus abgepumpt und kann so ebenfalls gereinigt werden.

Obwohl diese Art von Arbeit sehr zeitaufwendig ist, machen es alle betroffenen gerne. Dr. Jan Hedberg verbringt sehr viel Zeit in den USA und Norwegen, um dort gemeinsam mit Kollegen weitere Fortschritte machen zu können. „Water4humanity“ hat die Maschinen so entwickelt, dass die Menschen sie selbst ohne viel Mühe bedienen können. Das einzige was die Organisation bezwecken wollte, sind die Grundsteine gegen Menschensterben zu legen.

Die Menschen in den betroffenen Ländern, sollen durch den Einsatz dieser Maschinen nicht mehr auf die Hilfe anderer angewiesen sein. „Es ist alles ganz anders, als man es sich vorstellt. Es ist keineswegs wie auf Haiti. Dorthin fließen Spendengelder, von denen die Menschen vielleicht einen Monat leben können. „water4humaity“ hingegen ist nachhaltig und regt die betroffenen Menschen zur Selbsthilfe an“.