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17.02.2011 11:25
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Man lacht auch im Kinderhospiz

Von Luna Kaddatz und Lisa Kotthaus, 8a, Humboldtgymnasium

Im Kinderhospiz leben sterbende Kinder: Das ist eine Tatsache. Den Kindern Liebe und Geborgenheit zu schenken ist die Aufgabe der Mitarbeiter dort. „Im Kinderhospiz zu arbeiten ist die Königsdisziplin“

Wir führten ein Interview mit Babette Lobitz, einer ehemaligen Mitarbeiterin eines Kinderhospizes. Wir fragen sie, wie die Arbeit mit den Kindern ablief. Sie erzählt uns, dass sie die Kinder nicht nur gepflegt hat, sondern das sie auch Dinge mit den Kindern gemacht hat, die sie glücklich machen, wie zum Beispiel backen, malen, basteln oder plantschen. Babette L. arbeitete zweieinhalb Jahre dort. Sie erwähnt auch, dass Krankheiten wie Muskelschwund und Stoffwechselstörungen sehr häufig vorkamen. Sie erzählt uns auch von ihrem schlimmsten Erlebnis dort: Ein kleiner Junge, der seit seiner Geburt im Kinderhospiz lebte, verstarb als er eineinhalb Jahre alt war.

Doch aufgrund seiner Kultur durften sich Frauen der Leiche nicht mehr nähern und die Beerdigung lief lieblos ab: Die Leiche wurde in eine Mülltüte gesteckt und in einem Karton vergraben. Den Mitarbeitern war es damit unmöglich, sich von dem Jungen, der ihnen sehr ans Herz gewachsen war, zu verabschieden.

Viele Menschen verbinden mit einem Kinderhospiz Trauer, doch selbst an dem Ort an dem hunderte von Kindern sterben, wird sehr viel gelacht.

„Würden Sie noch einmal in einem Kinderhospiz arbeiten?“ - „Ja, auf jeden Fall!“