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17.02.2011 11:20
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Integration von Migranten: Ständig diskutiert, immer aktuell.

Von Yesim-Sümeyra Sönmez, 10d, Geschwister-Scholl-Schule

Seit 1950 kamen aus wirtschaftlichen Gründen die ersten Zuwanderer nach Deutschland, weil die Migranten Arbeit brauchten und Deutschland billige Arbeitskräfte.

2007 machten die Ausländer mit 7,3 Millionen immerhin 8,9 Prozent der Bevölkerung Deutschlands aus.

In Deutschland geborene Migranten Kinder, also Deutsche mit Migrationshintergrund gibt es 8,1 Millionen. Das Statistische Bundesamt veröffentlichte 2007, dass jeder fünfte Einwohner Deutschlands nicht deutscher Herkunft ist.

Die Erwerbstätigkeit ist erfreulich.

„Die höhere Erwerbstätigkeit der nicht-Deutschen ist erfreulich, aber kein Wendesignal“, so der Integrationsforscher und Vorsitzende des Sachverständigenrats der deutschen Stiftung für Integration und Migration Klaus J. Bade. Schließlich sind Deutsche mit Migrationshintergrund viel schlechter bezahlt als der Durchschnittsdeutsche. Der Anteil der Ausländer in der Klingenstadt liegt bei 13,9 Prozent der Bevölkerung.

In Solingen sind die meisten Ausländer gut integriert, aber stark benachteiligt in Bezug auf Gesundheit und Lebensqualität.

Der Brandschlag 1993 auf eine türkische Familie beeinflusste das Stadtklima zwischen Deutschen und Ausländern negativ. Nach Bemühungen der Stadt Solingen gab es wieder ein friedliches Zusammenleben zwischen Deutschen und Ausländern, was dazu

führte, dass die Stadt Solingen einen Integrationspreis erhielt.

Das Konzept der Klingenstadt waren die Serviceangebote und Dienstleistungen im Integrationsbüro und in der Ausländerbehörde. Die Serviceangebote beinhalten garantierte Terminvergabe für Gesprächsstunden innerhalb von sieben Werktagen, umfassende Informationen über Aufenthaltserlaubnis und Bearbeitung der Antrags.

Die Serviceangebote werden in fünf verschiedenen Fremdsprachen online gestellt, und zwar in englisch, türkisch, französisch, italienisch und serbokroatisch. Das Programm „komm in die Innovation in der kommunalen Integrationsarbeit - eine Förderung durch das Land“ vom Ministerium für Generation, Familie, Frauen, und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert die Serviceangebote und Dienstleistungen.