Von Lara Doormann und Hannah Hengesbach, 8b, Gymnasium Vogelsang
Vielen ist die Präsenz von Essstörungen nicht bewusst, obwohl sie in der heutigen Zeit ein zentrales Problem ist. Viele Bücher beschäftigen sich mit diesem wichtigen Thema, wie zum Beispiel die Lektüren „Mein Lollimädchen Ich“ von Christina Helmis und „Leute, ich fühl mich leicht“ von Alexa Hennig von Lange.
Die Krankheit äußert sich durch ein gestörtes Essverhalten und falscher Wahrnehmung des eigenen Körpers. Am häufigsten kommen Magersucht und Bulimie vor. Bei Magersucht wird die Aufnahme von Nahrung verweigert. Bulimie-Erkrankte haben hingegen so genannte „Heißhungeranfälle“, bei denen sie große Mengen an Nahrung in kürzester Zeit aufnehmen, um sie danach zu erbrechen. Dies berichtete auch das Solinger Tageblatt am 14. Dezember 2010.
Die Betroffenen sind meist jugendliche Mädchen, doch auch Jungen leiden zunehmend an Essstörungen. Es fängt mit dem Wunsch nach einer schlankeren Figur an, der teilweise auch durch Mobbing hervorgerufen wird.
Dieser läuft jedoch oft aus dem Ruder und endet in einer ernstzunehmenden Erkrankung. Die häufigsten Folgen sind Haarausfall, raue Haut und fehlende Kraft, schon Treppen steigen fällt schwer. Die mangelnde Zufuhr von Nährstoffen hat nicht nur Auswirkungen auf den eigenen Körper, sondern auch auf schulische Leistungen, zum Beispiel durch fehlende Konzentration.
Ebenfalls kann es zu Gereiztheit, Stimmungsschwankungen und Lustlosigkeit kommen. Auch das Zurückziehen aus dem Freundeskreis ist keine Seltenheit, wie eine bereits geheilte Schülerin erzählte.
Psychologen wenden zwei verschiedene Behandlungsmethoden an um die Krankheit zu heilen. Bei einer der beiden Methoden liegt der Schwerpunkt auf der Ursache, wobei das Umfeld der betroffenen Person genauer betrachtet wird.
Die zweite Methode beschäftigt sich näher mit dem Essverhalten. Es wird besonders auf regelmäßiges und nährstoffreiches Essen geachtet. Dennoch sterben laut Statistiken des Spiegels 10-15% der Essgestörten.