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04.02.2012 10:10
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Glaskunst - „aus dem Feuer geboren“

Die Glasobjekte von Ursula und Karl Werner Bich, die bis zum 2. März in der City-Art-Galerie zu sehen sind, kann man außerhalb der Öffnungszeiten betrachten: Sie sind im Schaufenster, Düsseldorfer Straße 73, ausgestellt.

 Das Ehepaar führte bis 2002 in Wuppertal-Vohwinkel ein Tiffany-Geschäft und beschäftigt sich jetzt ausschließlich mit Glaskunst. Sie begannen 1985 mit Miniaturhäuschen, Fensterbildern und Tiffany-Lampen zu experimentieren, studierten bei bekannten Glaskünstlern und fuhren nach Tschechien, um dort Glas zu blasen. Sie können jetzt in ihrer eigenen Glasschmelze bei 1830 Grad Celsius die unterschiedlichsten Objekte herstellen.

Für die Ausstellung „Symbionts“ arbeiteten sie mit dem Solinger Kunstschmied Michael Bauer-Brandes zusammen, der für die gläsernen Skulpturen die passenden Sockel formte. Am eindrucksvollsten wirkt eine Kombination aus rotem Glas und dunklem Metall, das man aus dem Überschuss bei den verwendeten Gussformen gewann. Sie heißt daher folgerichtig „Aus dem Feuer geboren“. Karl Werner Bich installierte zu den Glasbildern seiner Frau als gelernter Elektromechaniker die LED-Beleuchtung, die für Dynamik und dreidimensionale Effekte sorgt.

Das Licht hinter einer Robbe wirkt so echt, als würde sie tatsächlich durchs Meer schwimmen. Das Objekt „Rheingold“ mit eisernen Fundstücken erhielt 2010 den Glasveredelungspreis.

Die Tiffany-Lampen von Karl Werner Bich bestehen aus handgewalzten Gläsern, die durch Zinn-Nähte auf Kupferfolie verbunden wurden. Ein frei geformter Kürbis aus Glas kann auch draußen im Garten platziert werden. Eine auf dem Kopf stehende Pyramide wurde mit verschiedenen Glasschichten verklebt, so erlaubt jeder neue Blickwinkel immer neue Eindrücke. bro.

„Symbionts“, City-Art-Galerie, Düsseldorfer Straße 71+73. Vernissage heute ab 12 Uhr. Öffnung: Di. + Fr. 12-18 Uhr, Sa. 12-15 Uhr