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05.03.2012 10:02
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Gemeinsames Singen für neue Orgel

„Kein Mensch ist eine Insel“ – das war nicht nur das Motto des Benefiz-Konzertes in St. Josef am Samstagabend. Das gemeinsame Singen der „irischen Segenswünsche“ verdeutlichte am Ende der guten Stunde auch, dass der vor einem Jahr gegründete Orgelbauverein nicht allein steht in seinem Bestreben, 113 000 Euro Eigenanteil für die 205 000 Euro teure neue Orgel in der Kirche an der Krahenhöhe aufzubringen.

So hatte der Bergische Männerchor Solingen 1801 zu dem Konzert eingeladen, bei dem am Ende die Besucher rund 1700 Euro für das neue Kircheninstrument gaben. „Alle Spenden gehen 1:1 in den Orgelbauverein“, betonte Alexander Jasse als Vorsitzender des vor Ort ansässigen Kirchenchores „St. Cäcilia“ 1879. Damit sind nun knapp 50 000 Euro, also fast die Hälfte des Eigenanteils, zusammen.

Fürs Konzert hatten sich die „Bergischen“ als Ideengeber denn auch mit Werbung ins Zeug gelegt und ehrenamtlich Organistin Sabrina Skoda sowie Sopranistin Astrid Butz mit ins Boot geholt. Unter Dieter Lein begannen sie nach einem Orgelsolo auf dem eben noch spielbaren Instrument mit recht romantischer Stimmung, wie sie „Im Abendrot“ von Schubert angelegt ist. Drei Spirituals leiteten anschließend in den kirchlichen Teil über, wobei besonders das reizvoll arrangierte „Down by the riverside“ gefiel.

Geborgenheit und Hoffnung vermittelte dann „St. Cäcilia“ unter Gereon Bürling, indem der gemischte Chor die Abend-Atmosphäre mit „Der Mond ist aufgegangen“ oder Mozarts „Abendruhe“ besinnlich weitertransportierte. Sonderapplaus gab es für „Panis Angelicus“, das die „Bergischen“ mit Sopranistin Astrid Butz in der voll besetzten Kirche darboten. dn

Kontakt zum Pfarrverein Orgelstiftung an St. Josef Krahenhöhe: 4 23 34, http://www.josefnet.de.