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17.02.2011 11:26
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Endlich Ruhestand- doch was dann?

Von Alicia Jentsch, 8b, Gymnasium Vogelsang

Den Gartenzaun streichen, Fotos sortieren, den Keller aufräumen. Diese Aufgaben nehmen sich eine Menge Leute für ihr Rentnerdasein vor. Doch was macht man, wenn all diese Arbeiten erledigt sind? Oft sind Rentner anfangs etwas orientierungslos, da der feste Arbeitsalltag nicht mehr existiert.

Dabei gibt es viele Dinge, mit denen man sich die Langeweile vertreiben kann. „Ich verbringe viel Zeit mit meinem Enkel, kann ihn endlich mal von der Schule abholen. Außerdem helfe ich meiner Partnerin im Haushalt und repariere ständig etwas in den Häusern der Nachbarn oder Familie“, berichtet Karl-Heinz Ehrling, der seit Juni im Ruhestand ist.

Außerdem beschäftige er sich mit seinen Modelleisenbahnen. Diese habe er schon lange vor seiner Rente aufgebaut, doch erst im Ruhestand könne er sich diesem Hobby richtig zuwenden. Langeweile komme da nicht auf. Auch seine Lebensgefährtin Hildegard Jentsch bestätigt das. Sie ist schon seit einigen Jahren Rentnerin und freut sich über die Gesellschaft ihres Partners. „Endlich können wir mal gemeinsam einkaufen fahren und für das Renovieren des Badezimmers hatte er auch Zeit“, berichtet die 67-Jährige. Sie erzählt, dass sie Karl-Heinz an manchen Tagen nur zum Mittagessen und Kaffee trinken sehen würde. Er verbringe oft ganze Tage im Keller, um dort Vogelhäuschen oder Krippen zu bauen.

Es ist also von Vorteil, wenn man schon vor der Rente ein Hobby hat, für das man sich dann im Ruhestand viel Zeit nehmen kann. Die Internetseite http://rentner-info.com schlägt vor, sich ein Haustier anzuschaffen oder ein Beet mit Pflanzen anzubauen, welches man regelmäßig pflegt. Wichtig ist auch, dass man schon während der Berufstätigkeit menschliche Kontakte in Vereinen oder anderen Gruppen pflegt, auch wenn man nach einem stressigen Arbeitstag vielleicht lieber auf der Couch liegen möchte. So muss man auch als Rentner nicht einsam sein und zu Hause versauern.