SUCHT Viele Menschen auf der ganzen Welt sind abhängig von Suchtmitteln.
Von Linda Wischnewski und Leonie Burgmer, 8d, August-Dicke-Schule
Einige Jugendliche nehmen in Solingen an fast allen Schulen vor, während und nach der Schulzeit Drogen wie Cannabis, Marihuana, Haschisch oder Amphetamine (z.B. “Pepp”), weil sie die Grenzen ausprobieren, Problemen mit Eltern und Schule aus dem Weg gehen oder einfach dazugehören wollen. Drogen hinterlassen schwere Folgen wie Hirnschäden, die aber noch nicht richtig nachgewiesen wurden, oder man ist in einer ganz schlechten Stimmung und nachher froh, dass es vorbei ist.
Sie können auch beruhigend, halluzinogen oder aufputschend sein, denn sie wirken bei jedem und jedes Mal anders. Die Wirkung hängt jeweils von der Droge, der Person, der Umgebung und der Situation ab. Es kommt darauf an, welche Substanz und welche Menge man einnimmt und welche Qualität die Droge hat. Ein Einfluss auf die Wirkung haben auch deine Tagesform, deine psychische und körperliche Verfassung, deine Erfahrung und vor allem deine generelle Stimmung und deine Erwartung.
Jemand mit geringerem Selbstbewusstsein ist mehr gefährdet. Viele Jugendliche unterschätzen und verharmlosen Drogen. Das Problem fängt schon mit frühestens 12 Jahren in der Pubertät an. Bevor sie es ausprobieren, informieren sie sich nicht richtig. Dadurch halten sie sich auch nicht an Regeln. Je jünger man beginnt, desto größer ist die Suchtgefahr und desto schwerer sind die Folgen. Die Jugendlichen nehmen die Hilfe zwar offen an, doch die Mehrheit kommt nicht freiwillig und wurde von den Eltern zur Drogenberatung geschickt, da sie sich mehr sorgen als die Jugendlichen selbst. Auch machen sich die Eltern eine falsche Vorstellung von Drogen. Man kann nicht genau sagen, aus welchen Familien die Abhängigen kommen.
Als Drogen bezeichnet man psychotrope Substanzen und Stoffe, die durch ihre Zusammensetzung auf das Gehirn beziehungsweise Zentralnervensystem einwirken und dadurch auf das Denken, Fühlen, die Wahrnehmung und das Verhalten direkt Einfluss nehmen. Die Abhängigkeit von Drogen und damit der Drang zur ständigen Einnahme dieses chemischen Mittels wird als Drogensucht bezeichnet. Drogen werden in verschiedene Gruppen eingeteilt.
Nüchternheits-/Leistungsdrogen, die die Erhöhung des Blutdrucks, die verstärkte Muskelaktivität bis zum Zittern, das geringere Schlafbedürfnis und weniger Hunger unterstützt. Hypnotika und Sedativa, die das Herunterfahren körperlicher oder geistiger Aktivitäten, Verlangsamung des Stoffwechsels oder keine Wahrnehmung von Angstzuständen und Depressionen unterstützen.
Halluzinogene, die optische, akustische oder emotionale Halluzinationen ausdrückt. Opiate, die Glückszustände auslösen und dadurch “Glückshormone” bezeichnet werden. Das Absetzen von diesen Opiaten führt zu starken Depressionen, Magenkrämpfen, Schwitzen und Muskelzittern.
Der Begriff “Drogen” leitet sich vom Adjektiv “trocken” ab. Ursprünglich bezeichnete er getrocknete Pflanzen und Pflanzenteile, die für Heilzwecke, als Stimulantia oder auch als Gewürze genutzt wurden.