SCHWEBEBAHN Ein traditionsreiches Fortbewegungsmittel.
Von Ahmet Suratli, Gio Mangano, Patrick Aniol und Leander Schmidt, 8b, Friedrich-Albert-Lange-Schule
Bunt lackierte Wagons spiegeln sich in der Wupper. Langsam nähert sich die historische Schwebebahn an die Station. Die Türen öffnen sich und wir steigen ein. Die Leute kämpfen um Plätze. Zum Glück ergattern wir ein paar Sitzplätze. Nun rollt sie los. Wir schauen uns fasziniert die Wupper von oben an. In der Schwebebahn herrscht eine heiße, stickige Luft. Ab und zu wackelt sie auch. Eine düstere Stimme nennt die nächste Station, das ist der Schwebebahnfahrer.
An der Endstation „Oberbarmen“ bittet der Fahrer die Leute auszusteigen, denn er muss wenden. „Die Wuppertaler Schwebebahn fährt alle vier Minuten an jeder Station vorbei“, sagt ein Fahrer der Schwebebahn.
Seit 1901 rollt sie auf den Schienen zwischen Vohwinkel und Oberbarmen. Die Gesamtstrecke beträgt etwa 13 Kilometer. Die Schwebebahn braucht von Vohwinkel bis Oberbarmen fast 25 bis 30 Minuten
„Natürlich muss man einen Führerschein machen, damit man den Zug bedienen darf“, betont ein Fahrer. „Hierbei lernt der Fahrschüler, wie man zum Beispiel einen defekten Schwebebahn zur Werkstatt bringt“, ergänzt der Fahrer. Eine defekter Schwebebahn wird zur Werkstatt gebracht, indem er von einem anderem Schwebebahn hinten gekoppelt und gedrückt wird.