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17.02.2011 11:22
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Die Red Bull Rampage 2010 in Virgin/Utha

Von Lauris Bellen, 10e, Geschwister-Schull-Schule

Bei der diesjährigen Red Bull Rampage in Utha gewann Cameron Zink, doch das war nicht der einzige Titel den er an diesem Tag bekam. Die Red Bull Rampage ist ein Freeride Event, welches von Red Bull gesponsert wird. Doch anders als in den anderen Jahren war die Red Bull Rampage dieses

Jahr der Abschluss für die erste Freeride- Mountain-Bike World Tour (FMB World-Tour).

Der 24 jährige Cameron Zink bestach durch eine 360 Grad Drehung von “Icon Sender“, mit 15 Metern die höchste je gesprungene Schanze bei einem Bike Event. Sein Sieg war sicher nachdem er seinen spektakulären 360 Grad Sprung landete. Beim ersten Versuch war er böse gestürzt und es war unklar, ob er überhaupt beim zweiten Lauf starten könnte. Am Ende des Tages stand der Amerikaner gleich auf zwei Treppchen, denn er wurde gleichzeitig mit

dem Sieg bei der Red Bull Rampage auch erster FMB Champion und oben drauf gab es auch noch den Preis für den besten Trick, den er sich dank seines spektakulären Sprungs holte.

Das erste mal fand sie 2001 statt, ab da bis 2004 jährlich. Dann wurde sie erst 2008 wieder ausgetragen. 2008 sollte die Red Bull Rampage eigentlich zu Ende

gehen, doch in diesem Jahr war das „Come Back“ des legendären Freeride Events. 25 Bewerber versuchen in zwei Läufen Punkte zu sammeln, damit sie unter die 10 Besten kommen. Diese dürfen dann in der Endrunde zusammen mit den besten 15 Fahrern der letzten Rampage um den Titel

fahren.

Insgesamt nehmen also 40 Biker an dem 3-tägigen Event teil, welches dieses Jahr vom 1. bis zum 3. Oktober stattfand. Der

Ideenbringer der Red Bull Rampage ist der Amerikaner Josh Bender (36). Mit seinem 17 Meter Sprung, den er nie meisterte inspirierte er andere Fahrer zu

spektakulären Sprüngen. Sein Lebens-Projekt ist ein kaum zu überlebender 30 m Sprung.

Freeride ist eine extreme Art des Fahrradfahrens. Man muss über bestimmte Strecken vom

Startpunkt oben am Berg zum Ziel unten am Fuße des Berges gelangen und dabei so viele gute Tricks, wie möglich machen. Die Tricks werden von einer Jury bewertet, Sieger ist derjenige, der die meisten Punkte gemacht hat.

Bei Freeride sind Sprünge von über 10 m nicht unüblich. Offizielle Regeln gibt es nicht, sie variieren je nach Wettkampf.