KÜNSTLER Ein Einblick in den Werdegang von Comiczeichner Roberto Freire.
Von Hacer Kaya, Nova-Lee Unshelm und Vanessa Haubner, 8a, August-Dicke-Schule
Der 40-jährige Karikaturist Roberto Freire aus Remscheid durchlebte viele Phasen, bis er schließlich seinen Traum trotz vieler Hindernisse verwirklichen konnte.
Im Unterricht waren es noch Kritzeleien, heute sind es bekannte Comics wie „Knax“ oder “Mad“. Schon als kleiner Junge war neben Kinderträumen wie Polizist zu werden sein größter Wunsch als Karikaturist zu arbeiten. Er war schon immer ein Comicfan gewesen und hatte beim Abmalen dieser seine Liebe zum Zeichnen entdeckt. Damals waren es jedoch nur Zeichnungen, die er aus Langeweile im Unterricht anfertigte.
Als er bemerkte, dass er das Zeichnen zum Beruf machen wollte, stellte sich ihm sein Vater in den Weg und Roberto begann dem Willen des Vaters folgend eine Ausbildung zum Techniker. Doch schließlich setzte sich Roberto durch und begann mit seiner Hobbymalerei Geld zu verdienen. Er beendete seine Ausbildung und so begann die zweite Phase seiner „Laufbahn“. Diese Phase enthielt eine Reihe von Hindernissen.
Als er sich mit 20 Jahren selbstständig machte, hatte er finanzielle Probleme, die wenigsten Aufträge bereiteten ihm Spaß und seine Bekanntheit reichte nicht sehr weit. Doch als er mit etwa 26 Jahren entdeckte, wie viele Lernmöglichkeiten und Tipps das Internet bietet, begann er wirklich professionell zu zeichnen und somit auch die dritte Phase seines Werdens.
Er arbeitete täglich an seinen Schwächen - was er auch heute noch tut - und durch seine Bekannten wurde er weiterempfohlen und bekam so mehr Aufträge. Seine Zeichnungen wurden professioneller und er lernte berühmte Künstler kennen, welche ihm wiederum Verbesserungsvorschläge machten. So erreichte er einen höheren Bekanntheitsgrad und schaffte es schließlich auch zum „Knax“-Comic und vielen anderen berühmten Karikaturen.