WIRTSCHAFT Das neue Einkaufszentrum lässt auf sich warten.
Von Joshua Bange, 8c, Gymnasium Vogelsang
Das Karstadtgebäude ist verkauft, gab die Stadt im Sommer 2008 erstmals bekannt. Karstadt verkaufte das Gebäude, der Grund ist laut Karstadt, dass es sich nicht mehr gelohnt hat, diese Karstadtfiliale weiter zu betreiben. Um das 62 Meter hohe Turmhotel und das Karstadtgebäude abzureißen ist entweder eine Sprengung oder ein Abbau von Nöten.
Das Gebäude hat ein Volumen von 195 000 m³. Das gesamte Gebäude wird abgerissen, inklusive der Tiefgarage, es wird nichts von dem Ex-Karstadt übrig bleiben. Eine Genehmigung für das ganze Projekt bekam der Käufer nach einigen Prüfungen vor zwei Jahren. Das Abrissdatum ist nicht bekannt, zumindest nicht der Öffentlichkeit. Erste Gespräche über dieses Projekt gab es 2008, dort wurde auch bekannt gegeben was es für Erneuerungen geben soll, nämlich ein komplett neues Einkaufszentrum, der Hofgarten.
Die Erlaubnis für dieses riesige Projekt, bekam der neue Besitzer im August einige Monate nachdem er es gekauft hatte. Bei einem „einfachen“ Abriss muss eine Sortierung stattfinden, das heißt jedes abgebaute Material muss in Container einzeln sortiert werden. Das Material wird wiederverwendet. Das Interesse den Umbau möglichst schnell zu starten ist sehr groß, laufenden Kosten sind das Problem. Er muss ganz allein für die Kosten seines Gebäudes aufkommen.
Wenn der Käufer sich für eine Sprengung entscheidet muss in einem Raum von 300 Metern alles evakuiert werden. Da die Kosten für die Betreiber des Gebäudes sehr hoch sind, wird ein gewisser Profit erst in mehreren Jahren anschlagen.