Von Moritz Rüttger, 8d, Friedrich-Albert-Lange-Schule
Bereits seit 2001 ist die Biogasanlage von K.O. Dickhoven in Solingen in Betrieb. Laut der Aussage des Landwirtes ist Biogas die Zukunft für große Betriebe. Er erklärte: „Eine Biogasanlage ist dazu da um aus Biomasse Energie, wie Wärme und Strom zu gewinnen. Diese Biomasse besteht aus der Gülle meiner 200 Milchkühe, Mist und aufbereiteter Speisefette, die ich angeliefert bekomme.“
Nach der Frage warum er diese Anlage gebaut habe erläuterte er:„ Durch ein Pilotprojekt, ausgeschrieben von der damaligen
Rot-Grünen Landesregierung, bekam ich eine Förderung, die mir den Bau erleichterte. Die hohen Investitionskosten hätte ich alleine nicht bewältigen können.“ Pro Tag wird die Anlage mit 12m³ Gülle, 3t Mist und 20t Speiseresten befüllt, sodass etwa 500kw Strom pro Stunde entstehen, die ins Solinger Stromnetz
eingespeist werden. Damit können etwa 600 Haushalte versorgt werden. Da die Milchpreise so im
Keller sind ist die Biogasanlage
ein guter Ausgleich und unter anderem eine gute Geldanlage.