TECHNISCHES HILFSWERK Zum 29. Mal lud das Solinger THW zum traditionellen Grünkohlessen ein.
Der Wegfall von Wehr- und Zivildienst hat wie andere soziale Einrichtungen auch das Technische Hilfswerk (THW) getroffen. Beim traditionellen 29. Grünkohlessen in den Räumen der Autovermietung Dornseifer an der Lüneschloßstraße vermerkte der Solinger Ortsbeauftragte Lutz Klever, dass man jetzt für Helfer werben müsse und dabei auf das Ehrenamt hoffe. „Leider hat die Bereitschaft zum Helfen abgenommen“, stellte Klever fest, der über ein ruhiges Jahr 2011 berichtete, in dem die Sprengung des Turmhotels Höhepunkt war.
Probleme hat das Solinger THW mit seiner Liegenschaft an der Lüneschloßstraße, die man jetzt schon zum zweiten Mal nicht für den Empfang von rund 400 Gästen, darunter neben Bürgermeisterin Rita Pickardt auch alle drei Solinger Landtagsabgeordneten, nutzen konnte. Die Ausschreibung für eine neue Liegenschaft laufe, sagte Klever.
Hans-Joachim Derra, beim THW für das Ehrenamt zuständig, beförderte bei seiner humorvollen Ansprache Arno Flottmann, den früheren Grünkohl-koch für 55-jährige Mitgliedschaft symbolisch zu „Sir Arno“, und Klaus Peters (Bezirk Düsseldorf) überreichte das THW-Helferabzeichen in Gold an Timo Barten, Roman Kaesbach, Tordis Susan Meyer, Daniel Neumann, Fabian Theodor Bernecker und Kerstin Benstein.
Dann war Zeit für das von Köchen des THW und der Johanniter zubereitete Grünkohlessen. Klaus Robach: „70 Kilo Grünkohl und 500 Würstchen haben wir zu 400 Portionen verarbeitet, allerdings auch zehn für Vegetarier unter den Gästen.“ bro.