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05.01.2012 11:55
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Jetzt geht’s ran an die „Sexsteuer“

Bislang hatte noch niemand Zeit, sich um das Eintreiben der „Sexsteuer“ zu kümmern. Aber jetzt will das Steueramt ran an die Prostituierten. Da sich die Damen und Herren aus dem horizontalen Gewerbe nicht freiwillig melden, ist Kreativität gefragt. Lutz Peters, Pressesprecher der Stadt, weiß, wie an die „Sexsteuerpflichtigen“ heranzukommen ist: „In Zeitungen finden sich einschlägige Anzeigen mit Telefonnummern.“

Seit Januar 2011 gilt in Solingen die Vergnügungssteuer, wie sie offiziell heißt. Fälle der Zweitwohnsitzsteuer, die unbearbeitet verjährt wären, seien zunächst wichtiger gewesen, sagt Peters. Zudem seien einige Kollegen erkrankt. „Da ist die ,Sexsteuer‘ auf den Stapel gewandert.“ Viel werde dabei ohnehin nicht herumkommen, vermutet Peters.

Die Steuer betrifft ausschließlich sexuelle Dienstleistungen. Besteuert werden Prostituierte und Etablissements. Die Behörde will aber nicht nur über Zeitungsanzeigen Prostituierte ausfindig machen, sondern auch über die Finanzbehörde des Landes NRW, berichtet Peters. Die Damen und Herren sind nämlich steuerpflichtig wie jeder andere auch. snk

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