Snippets
Snippets
05.02.2010 09:45
Drucken Vorlesen Senden
Jedes zweite Kind an Gesamtschule

Von Simone Theyßen-Speich

801 Familien haben ihre Kinder am Donnerstag an einer der drei Solinger Gesamtschulen angemeldet. Abzüglich der 62 auswärtigen Kinder aus den Nachbarstädten ist es wieder jeder zweite der 1500 Solinger Viertklässler, der im Sommer auf die Gesamtschule wechseln möchte.

Auch in diesem Jahr wird es wieder viele Ablehnungen geben müssen. 528 Kinder können angenommen

ANMELDUNGEN 801 (2009: 864) 49,3 % (2009: 51,1 %)

GESAMTSCHULE SOLINGEN 295 Anmeldungen, 36,8 %, (2009: 334)

GESAMTSCHULE OHLIGS 170 Anmeldungen, 21,2 %, (2009: 216)

GESAMTSCHULE WALD 336 Anmeldungen, 41,9 %, (2009: 314)

werden, in Wald bildet man 30er-Klassen, in Ohligs und an der Wupperstraße Klassen mit je 29 Kindern. Deshalb werden in der nächsten Woche 273 Kinder eine Ablehnung bekommen. Auch die Zusagen werden nächste Woche verschickt.

Auffällig an allen drei Schulen war die hohe Zahl von Kindern mit guten und sehr guten Qualifikationen. Den größten Zulauf hatte die Walder Friedrich-Albert-Lange-Schule mit 336 Anmeldungen. „Beim Rückgang der Schülerzahlen sind wir mit dem Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr sehr zufrieden“, so Schulleiter Peter Wirtz. Unter den 336 angemeldeten Kindern sind auch 109 Viertklässler, die für die NRW-Sportschule angemeldet wurden. Wie auch in den vergangenen Jahren werden wieder zwei Sportklassen gebildet. 209 Kinder waren sportmotorisch getestet worden (im Vorjahr: 152), davon hatten 131 den Test bestanden.

Etwa auf dem Niveau der Vorjahre liegt man bezüglich der Anmeldungen an der Gesamtschule Solingen, nachdem es im vergangenen Jahr einen Ausreißer nach oben gegeben hatte. „Wir sind besonders mit der hohen Qualität der Anmeldungen sehr zufrieden“, so Schulleiter Gerhard Müller. Um einen Platz an der Schule zu bekommen, standen auch hier am Donnerstag Eltern und Kinder Schlange. „Wir haben uns mehrere Schulen angeschaut, diese gefällt uns am besten, weil man hier alle Möglichkeiten hat“, erzählt Johanna Bialuch (9), die mit ihrer Mutter zur Anmeldung gekommen war.

Schlangestehen musste man am Donnerstag an der Gesamtschule Ohligs nicht. Die neue Mensa an der Uhlandstraße war zum Warteraum umfunktioniert, wo Eltern und Kinder bei Brötchen und Kaffee die Wartezeit überbrücken konnten.

Insgesamt waren es an der Geschwister-Scholl-Schule mit 170 Anmeldungen aber deutlich weniger als im Vorjahr. „Gründe könnten das Wetter und der Busstreik gewesen sein, für Familien aus Leichlingen oder Langenfeld waren wir kaum erreichbar“, so Schulleiterin Ingeborg Friege. Deshalb besteht ausnahmsweise auch heute noch die Möglichkeit, Kinder an der Gesamtschule Ohligs, Uhlandstraße, anzumelden. „Es sind aber nicht automatisch alle 170 Kinder angenommen“, erklärt Friege. Im Abgleich mit den anderen Gesamtschulen werde genau geprüft, um Kinder überall zu den gleichen Bedingungen aufzunehmen.