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23.03.2010 09:22
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Ist Ostern im Ittertal ein Durchgang versperrt?

Das Verwaltungsgericht in Düsseldorf hat nun in einer Feststellungsklage entschieden, dass der Weg durchs Ittertal auf Haaner Gebiet an der Brucher Mühle ein Privatweg ist. Inhaber Gero Legner hofft nun, dass die Stadt Haan schnell eine Lösung findet. Sein letztes Mittel, den Weg für die Öffentlichkeit zu sperren, will er gar nicht ausüben.

Seit fünf Jahren streitet sich Gero Legner bereits mit der Stadt Haan. Er und seine Familie monieren, wie Wegebenutzer mit seinem Grundstück umgehen: Hunde seien nicht angeleint, täglich müsse er Hundekot wegschaffen, er, seine Tochter und ein Pony seien bereits gebissen worden. Und auch Radfahrer würden, von Haan herunterkommend, rücksichtslos an der Mühle vorbeisausen. Statt Abhilfe zu schaffen und dafür zu sorgen, dass alles in geordneten Bahnen verläuft, sei er von der Stadt Haan mit Ordnungsverfügungen überhäuft worden.

Das Fass zum Überlaufen hatte im vergangenen Jahr eine Bodenschwelle gebracht, die die Stadt Haan ohne Absprache auf dem Weg angebracht hatte. Daraufhin hatten Gero Legner und seine Frau die Feststellungsklage eingereicht.

Nun, da das Gericht ihm Recht gegeben hat, hofft er, dass die Stadt Haan ihm schnell entgegenkommt und ihm hilft, eine für alle akzeptable Lösung zu finden.

Michael Rennert, Leiter des Haaner Ordnungsamtes, erklärt, dass im Rathaus an einem Kompromiss gearbeitet werde. red