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22.02.2012 17:46
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Hat Tanz-Doku "Pina" schon den Oscar?

Hollywood Die Oscar-Gewinner stehen fest, nur kennt noch keiner ihre Namen: Bis Mittwoch (MEZ) mussten die Stimmzettel der knapp 5800 Oscar-Juroren in Beverly Hills eingetroffen sein.

Spätere Einsendungen werden nach Angaben der Academy of Motion Picture Arts and Sciences nicht mehr berücksichtigt. Bis zur Oscar-Vergabe an diesem Sonntag werden Mitarbeiter der Prüfgesellschaft Pricewaterhouse-Coopers die Stimmen auszählen und das streng gehütete Geheimnis dann in verschlossenen Umschlägen direkt zur Preis-Gala bringen.

Die Academy Awards werden in diesem Jahr zum 84. Mal verliehen. Martin Scorseses «Hugo Cabret» ist für elf Oscars nominiert. Das Team um den französischen Regisseur Michel Hazanavicius hat mit dem Stummfilm «The Artist» zehn Gewinnchancen. Steven Spielberg ist mit dem Pferde-Epos «Gefährten» für sechs Oscars nominiert, darunter in der Kategorie «Bester Film».

Aus Deutschland geht Regisseur Wim Wenders mit der 3D-Dokumentation «Pina» über die in Solingen geborene Choreographin Pina Bausch  ins Rennen. Der Hamburger Nachwuchsregisseur Max Zähle ist für den Kurzfilm «Raju» nominiert. Die Münchner Kostümbildnerin Lisy Christl könnte für ihre Arbeit an Roland Emmerichs Shakespeare-Film «Anonymus» ihren ersten Oscar in Empfang nehmen. Auch die deutschen Produzenten des polnischen Kriegsfilms «In Darkness» von Regisseurin Agnieszka Holland hoffen in Hollywood auf Gold. dpa/cd