Snippets
Snippets
21.03.2009 09:06
Drucken Vorlesen Senden
Gummibärchen brauchen Platz
Noch ist kein Bauantrag gestellt. Aber Haribo-Werksleiter Arndt Rüsges hofft, bereits in diesem Jahr grünes Licht von der Geschäftsleitung und von der Stadt zu bekommen: Die Produktionsstätte an der Wuppertaler Straße, Ecke Tersteegenstraße, soll erweitert werden (ST berichtete). Es geht um die Lagerung von Rohstoffen und von hier produzierter Ware.

Durch den Neubau würde ein Geschoss in den bestehenden Gebäuden frei; es gäbe Platz für neue Produktionsanlagen und möglicherweise weitere Arbeitsplätze. „Wir gehen davon aus, dass die Wirtschaftskrise für uns nicht so spürbar wird“, sagt Rüsges. Rund 800 Frauen und Männer beschäftigt Haribo zurzeit in Gräfrath; etwa 710 eigene und jeweils zwischen 50 und 100 Aushilfen.

Ein Solinger Architekturbüro sitzt bereits über den Plänen, aber Rüsges relativiert: „Da sind noch viele Wenns drin.“ Hundertprozentig sicher ist für den Werksleiter aber: „Wir planen kein Zentrallager in Solingen. Das ist für Haribo sicher ein Thema, aber eher in Bonn. Unsere Grundstücksfläche würde gar nicht ausreichen.“

Der Neubau soll sich in das bestehende Gebäude-Ensemble einfügen. „Das wird keine riesige Kiste“, verspricht Rüsges. „Es wird auch nicht mehr Verkehr und Lärm geben.“ Mit den alten Plänen, im freien oberen Bereich des Grundstücks zu bauen, habe die aktuelle Investition nichts mehr gemein.

Der Bauantrag soll in den nächsten Wochen eingereicht werden. Wenn er vorliegt, versprach Planungsdezernent Hartmut Hoferichter auf ST-Nachfrage, werde man ihn zügig prüfen. flm