Snippets
Snippets
30.04.2009 19:42
Drucken Vorlesen Senden
Zukunftspläne für Ittertal nehmen Gestalt an
Besiegelt ist noch nichts. Doch die neue Struktur im Ittertal schält sich nach der Insolvenz inzwischen deutlich heraus. In der kommenden Woche hofft der neue Förderverein auf grünes Licht aus der Politik, um den notwendigen Pachtvertrag mit der Stadt abschließen zu können. Denn dieser gehört das Gelände, zu dem neben Schwimmbad und Eisbahn auch die Quitte gehört. Die Gaststätte wird der branchenerfahrene Bernd Wagner übernehmen. Er plant ebenso wie Vereinschef Dr. Hans-Joachim Müller-Stöver (SPD) für Ende Mai den Ausstieg aus dem Vorstand. Etwa gleichzeitig wird der Start in die Saison erfolgen, zu dem auch das Restaurant öffnet.

Einen Zuschuss, wie ihn das Rathaus in der Vergangenheit für die Freizeitanlage Ittertal zahlte, wird es in Zukunft definitiv nicht geben. Dennoch hofft der Verein, die Anlage samt Freibadbetrieb nach dem massiven Abbau von Verwaltungskosten allein finanzieren zu können. Eine gemeinnützige Betreiber-GmbH unter dem Namen „Neue Arbeit Ittertal“ befindet sich laut Müller-Stöver derzeit in Gründung.

Der Stadtrat entscheidet in der kommenden Woche

Die klare Trennung zwischen Verein und GmbH ist laut Müller-Stöver Kern des Konzepts. Wagner werde nach seinen Rückzug aus dem Vorstand in der Gesellschaft teilweise geschäftsführend tätig. Bernd Reinzhagen rücke an die Spitze des Vereins.

Über den Pachtvertrag, der auf zehn Jahre abgeschlossen werden soll, beraten am Donnerstag kommender Woche der Finanz- und Hauptausschuss sowie anschließend der Stadtrat in nicht öffentlicher Sitzung. Die Hinweise mehren sich, dass das Rathaus eine mehrheitsfähige Beschlussvorlage präsentiert.

Verdienen kann die Stadt an dem Pachtvertrag allerdings nichts. Gleichzeitig wird sie aber auch keine Verpflichtungen übernehmen, das Gelände instandzuhalten. Der Verein wiederum erhält für den Betrieb freie Hand. Er muss nur die Sicherungspflichten übernehmen. kra