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22.06.2012 09:34
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Zöppkesmarkt: „Rückhalt fehlt“

Falk Dornseifer (CDU) und Tim Kurzbach (SPD), Vorsitzende des „Vereins zur Förderung des traditionellen Solinger Brauchtums“, vermissen ein Entgegenkommen der Stadt beim Thema Zöppkesmarkt. „Ich lerne gerade als engagierter Bürger, wie schwer es einem gemacht wird“, sagt Kurzbach im ST-Gespräch.

Er verweist auf die Mitglieder des Fördervereins, der in diesen Tagen als gemeinnützig eingetragen werden soll: Von Vereinen und Sozialverbänden bis zu Unternehmern seien alle dabei. „Aber statt dass man auf uns zugeht, ignoriert man uns.“ Kurzbach nennt als positives Beispiel den Ex-Oberbürgermeister Franz Haug (CDU). Der sei auf der Gründungsversammlung des Fördervereins gewesen.

Von OB Norbert Feith (CDU) sei dagegen noch nicht einmal eine Antwort auf das Einschreiben gekommen, mit dem der Verein auf seine Bewerbung um den Zöppkesmarkts hinwies. Auch Dornseifer hat den Eindruck, dass die Zeichen „auf knallharten Wettbewerb“ stehen. Die Stadt versuche gezielt, möglichst viele Bewerber zu bekommen. Dabei sei die parteiübergreifende Initiative von vielen gelobt worden. Sie sei „nicht bloß irgendein Bewerber“.

Die Stadt sieht darin kein Problem. „Es ist doch das Beste für den Zöppkesmarkt, wenn sich möglichst viele mit neuen Ideen für die Veranstaltung bewerben“, sagt Stadtsprecherin Birgit Wenning. Die Bewerbungen für den Zöppkesmarkt werden von der Verwaltung ausgewertet, eine Sondersitzung des Haupt- und Personalausschusses und des Ausschusses für Kultur, Stadtmarketing und Tourismus soll am 4. September entscheiden. bjb