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04.10.2010 11:31
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Erster Nordbahntrassen-Tunnel bleibt zu

Von Robert Maus

Die Arbeiten auf der Nordbahntrasse schreiten zügig voran. Nach Auskunft von Carsten Gerhardt, Vorsitzender der Wuppertal Bewegung, ist Mitte vergangener Woche die Strecke im Bereich des Engelnberg-Tunnels asphaltiert worden. Ein weiterer Teil der Trasse sei zudem bereits so ausgebaut, dass es nun möglich sei, von der Mirke bis zum Rott zu laufen oder mit dem Rad zu fahren.

Neue Diskussionen zwischen Stadt und Wuppertal Bewegung

Laut Gerhardt plane die Stadt jedoch, den Tunnel „hermetisch“ zu verschließen, so dass die eigentlich fertige Strecke unterbrochen werde.

Gerhardt ist der Meinung, dass es ausreichen würde, Verbotsschilder und Zäune vor dem Tunnel aufzustellen, anstatt ihn komplett zu verschließen. Noch ist der Tunnel nicht erleuchtet. Gerhardt erklärte jedoch, dass die Wuppertal Bewegung kurzfristig in der Lage wäre, eine Beleuchtung zu installieren, damit kein Angstraum entstehe.

Zudem kündigte er an, dass der Wachdienst auf der Trasse sofort in der Lage sei, den gesamten derzeit nutzbaren Fußweg zu bestreifen, um dort für Sicherheit zu sorgen. Kurzum: Gerhardt und seine Mitstreiter wären bereit, noch eine Menge Dinge zu erledigen, damit das etwa drei Kilometer lange Trassenstück ab sofort genutzt werden kann.

Keine Chance, heißt es bei der Stadt, denn ab dem 1. Oktober beginnt die Schonzeit für die Fledermäuse. Bis zum 1. April 2011 muss der Tunnel zu bleiben. Zudem sei er noch nicht ganz verkehrssicher und der Radweg noch nicht befestigt. Wegen der Fledermäuse dürfe auch kein Licht angebracht werden.

Um im Winter trotzdem voran zu kommen, sollen etwa die Zuwege zur Trasse verbessert werden.