Die Kürzung ihrer Zuschüsse für die Nordstadt in Höhe von 440 000 Euro nimmt die Bezirksregierung nicht zurück. Das weiß Markus Lütke Lordemann seit gestern. „Es ist auch nicht zu erwarten, dass sich daran noch etwas ändert.“ Trotzdem kehrte der Stadtentwickler positiv gestimmt von Gesprächen in Düsseldorf zurück: Denn er hat die Erlaubnis der Aufsichtsbehörde, Fördermittel, die bereits für andere Zwecke bewilligt worden sind, innerhalb des Nordstadt-Projekts umzuschichten. „Darüber bin ich sehr froh“, sagte Lütke Lordemann dem ST. „Denn damit kommen wir in den nächsten zwei Jahren ein erhebliches Stück weiter.“
260 000 Euro aus anderen so genannten konsumtiven Maßnahmen seien noch übrig, die das Rathaus nun für das Stadtteilbüro, den Quartiersservice, das Nordstadt-Fest und für eine breite Bürgerbeteiligung um die Vorspel einsetzen kann. Lütke Lordemann: „Wir haben der Bezirksregierung klarmachen können, dass dies wichtige Akzente sind.“ Zudem erwartet Lütke Lordemann täglich die Nachricht, ob weiteres Geld aus EU-Fördertöpfen zu bekommen ist.Dass die Bezirksregierung 139 000 Euro der beantragten Zuschüsse deshalb gekürzt hat, weil die Antragsunterlagen nicht den Anforderungen entsprachen, erklärt Lütke Lordemann so: „Das hat nichts mit Faulheit oder Schlampigkeit zu tun, sondern hängt mit verbindlichen Abgabeterminen für die Unterlagen zusammen.“ Diese seien wegen der Komplexität der Materie nicht alle einzuhalten gewesen. „Doch es geht nichts verloren, die Förderanträge werden fortgeschrieben.“In Remscheid und Wuppertal ist der Anteil, der wegen unzulänglicher Unterlagen gestrichen wurde, deutlich höher als in Solingen. kra
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