Zwei Wochen, nachdem die Stadt Solingen den Zuschlag als Optionskommune erhalten hat (ST berichtete), steht der Fahrplan für den Aufbau des städtischen Jobcenters. Im Auftrag von Sozialdezernent Robert Krumbein (SPD) wird Jochen Gottke als Organisator und Chef einer zwölfköpfigen Projektgruppe den Prozess steuern. Ziel: Ab Januar 2012 will die Stadt die rund 7000 Hartz-IV-Bezieher in Solingen in Eigenregie betreuen. Bis Ende Juni sollen Organisation und Arbeitsabläufe des jetzigen Jobcenters durchleuchtet sein, das die Verwaltung jetzt noch zusammen mit der Arbeitsagentur betreibt. Von Juli bis September folgen Feinkonzept, Kostenkalkulation und Raumplanung. Oktober bis September stehen im Zeichen von Personalauswahl und Stellenbesetzung. Für die Auftragsbearbeitung wird eine neue Software nötig. Inzwischen sind auch erste Gespräche mit dem neu gewählten Personalrat des Übergangs-Jobcenters geführt worden. kra